Antwort von RTÜK-Mitglied İlhan Taşçı an Ebubekir Şahin
Das Mitglied des Rundfunk- und Fernseh-Oberrates (RTÜK), İlhan Taşçı, hat dem RTÜK-Vorsitzenden Ebubekir Şahin vorgeworfen, Druck auf Fernsehsender auszuüben. In einer Erklärung über soziale Medien behauptete Taşçı, dass RTÜK-Bürokraten Fernsehmanager angerufen und die Anweisung gegeben hätten, Live-Übertragungen zu stoppen. Andernfalls, so wurde ihnen mitgeteilt, drohe der Entzug der Sendelizenz.
Taşçı erklärte, dass die Anweisung von Şahin bezüglich der Proteste rechtswidrig sei, und betonte, dass der RTÜK-Vorsitzende keine Befugnis habe, direkt in laufende Sendungen einzugreifen. Taşçı bezeichnete dies als einen Ansatz, der die Pressefreiheit untergrabe, und argumentierte, dass Şahin seine Befugnisse überschreite, um Druck auf die Sender auszuüben.
İlhan Taşçı betonte, dass diese Anweisung völlig rechtswidrig sei und der RTÜK-Vorsitzende keine direkte Interventionsbefugnis bei laufenden Sendungen habe. Taşçı erklärte, dieser Versuch sei ein Ansatz, der die Pressefreiheit missachte, und behauptete, Şahin überschreite seine Befugnisse, um Druck auf die Fernsehsender auszuüben.
Şahin äußerte sich in einer Erklärung über soziale Medien und warnte Rundfunkanstalten, die über die „İmamoğlu-Ermittlung“ berichteten. In seiner Nachricht, die er unter der Überschrift „Eine klare und sehr wichtige Warnung an die Rundfunkanstalten!“ veröffentlichte, äußerte er sich wie folgt:
''Wie wir bereits zuvor erklärt haben, muss unsere Medienlandschaft im Zusammenhang mit den von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft geführten Ermittlungen besonnen agieren und nicht parteiische oder unwahre Nachrichten verbreiten, sondern offizielle Informationen der Behörden berücksichtigen. Wir hatten bereits die notwendigen Warnungen bezüglich einer Berichterstattung im Einklang mit den Gesetzen und Grundsatzentscheidungen ausgesprochen. In diesem Prozess wurden gegen Rundfunkanstalten, die sich nicht an die Gesetze hielten, Programmstopp-Sanktionen auf höchster Ebene verhängt.''
In der Fortsetzung seiner Erklärung fügte Şahin hinzu:
'Gegen Rundfunkanstalten, die rechtswidrige Sendungen ausstrahlen, die Bevölkerung dazu aufrufen, auf die Straße zu gehen, Kommentatoren auftreten lassen, die wie Sprecher illegaler Organisationen agieren, oder eine parteiische Berichterstattung betreiben, die gegen die Rechte von Personen verstößt, werden Sanktionen wie langfristige Sendestopps und der Entzug der Lizenz verhängt.'
Nachrichtenquelle: 12punto
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