Ermittlungen gegen Aydın Doğan und die Stadtverwaltung Bodrum wegen Hotelneubaus
Der Vorwurf, dass ein Hotel in einem unter Denkmalschutz stehenden Gebiet in Bodrum unter dem Deckmantel einer „Verstärkungs- und Renovierungsgenehmigung“ abgerissen und neu gebaut wurde, ist Gegenstand einer Untersuchung.
Im Bezirk Bodrum in der Provinz Muğla wurde eine Untersuchung eingeleitet, nachdem Vorwürfe laut wurden, dass ein Hotel in einem unter Denkmalschutz stehenden Gebiet (SİT-Gebiet) im Rahmen einer „Verstärkungs- und Renovierungsgenehmigung“ unbefugt abgerissen und neu errichtet wurde.
Nach Beschwerden beim staatlichen Kommunikationszentrum CİMER wurde ein Prüfverfahren gegen das Unternehmen von Aydın Doğan sowie gegen Beamte der Stadtverwaltung Bodrum eingeleitet, die den Prozess genehmigt haben sollen. Es wurde berichtet, dass die Staatsanwaltschaft beim Bezirksamt Bodrum eine Voruntersuchung für die als pflichtwidrig eingestuften Gemeindemitarbeiter beantragt hat.
Das Bezirksamt wies auf die Vorwürfe hin, dass das alte Gebäude ohne Abrissgenehmigung und unter Umgehung der gesetzlichen Vorschriften neu errichtet worden sei. Da das Thema technisches Fachwissen erfordere, wurde empfohlen, die Untersuchung durch das Gouverneursamt durchführen zu lassen.
Im Rahmen der Ermittlungen wurde mitgeteilt, dass die Handelsregisterauszüge der zum Doğan Holding-Konzern gehörenden Firma Marlin Otelcilik, die das Projekt durchführt, an die Staatsanwaltschaft übergeben wurden. Die Anlage, die in der Vergangenheit als „DoubleTree By Hilton“ betrieben wurde, sei 2025 an Marlin Otelcilik übertragen worden.
In einem Schreiben, das der stellvertretende Bürgermeister Serkan Balkan im Namen der Stadtverwaltung Bodrum an die Staatsanwaltschaft richtete, wurde erklärt, dass das Projekt am 12. September 2025 vom Regionalrat für den Schutz von Kulturgütern in Muğla als „verstärkungsbasierte architektonische Renovierung“ genehmigt wurde.
„Alle Arbeiten, die einen Eingriff in den Boden erfordern, werden unter der Aufsicht der Museumsleitung durchgeführt. Nach Abschluss der Arbeiten wird dem Hotel keine Nutzungsgenehmigung erteilt, bevor die technischen Berichte und Fotos dem Rat vorgelegt wurden.“
Von Unternehmensseite wurden die Vorwürfe zurückgewiesen. Es wurde argumentiert, dass es sich bei den Arbeiten um eine legale Verstärkungsmaßnahme gegen Erdbeben- und Brandrisiken in der Region handele und die Genehmigungen ordnungsgemäß bei den zuständigen öffentlichen Stellen eingeholt worden seien.
In der Erklärung wurde zudem behauptet, dass die Vorwürfe der illegalen Bebauung unvollständig und irreführend seien und das Projekt ohne Beeinträchtigung der kulturellen und ökologischen Struktur fortgesetzt werde.
Nachrichtenquelle: 12punto
Meistgelesen
Verletzungsstatus von Osimhen, Lemina und Singo bei Galatasaray bekannt gegeben
Achtung beim Online-Verkauf: Steuerüberwachung ausgeweitet
VAR für das Derby Fenerbahçe gegen Beşiktaş steht fest!
Brücken und Autobahnen werden privatisiert: 15. Juli- und FSM-Brücke ebenfalls auf der Liste
Peugeot-Preisliste für September 2026 steht fest
Neue Details zur 'Panel'-Operation gegen Anwälte bekannt geworden
Detail zur Gökçek-Ära bei der ABB-Untersuchung
Erste Stellungnahme von Osimhen nach Verletzung im Başakşehir-Spiel
Özlem Şanver: „Er sagte, es wird alles gut, ich habe ihm geglaubt – soll ich etwa Schläge bekommen, nur weil ich mich nicht getrennt habe?“
Mourinho erklärt, warum er Arda Güler ausgewechselt hat