MHP setzt Kritik an der Justiz fort: Reaktion von Feti Yıldız auf Ahmet Özer!
Der stellvertretende MHP-Vorsitzende Feti Yıldız betonte, dass Gerechtigkeit nicht nur eine Entscheidung, sondern auch ein zivilisatorisches Ziel sei, und unterstrich, dass juristische Entscheidungen nicht auf Wut, sondern auf gesundem Menschenverstand und dem Gesetz basieren sollten.
Der stellvertretende MHP-Vorsitzende Feti Yıldız hat in einer Erklärung in den sozialen Medien eine neue Botschaft zur Bedeutung von Recht und Gerechtigkeit gesendet. Yıldız erklärte, dass die Prozesse bei der Rechtsprechung nicht nur aus der Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen bestünden. In seinem Beitrag schrieb er: "Gerechtigkeit ist nicht nur ein Urteilsspruch, sondern ein zivilisatorischer Anspruch. Ein Urteil wird nicht mit Wut, sondern mit dem Gesetz gefällt; seine Begründung überzeugt die Gesellschaft, und der Rest wird dem Zeugnis der Geschichte überlassen."
Yıldız wies darauf hin, dass Rechtsnormen zwar feststehen, sich die Gesellschaft und die Lebensbedingungen jedoch ständig verändern, und betonte die Notwendigkeit, dass Rechtsanwender die geltenden Gesetze korrekt auf konkrete Fälle anwenden.
Yıldız äußerte sich in seiner Erklärung wie folgt:
"Notizen für Interessierte: Während die Rechtsnormen bestehen bleiben, verändert sich das Leben, entwickelt sich weiter und nimmt jeden Moment eine andere Struktur an. Diejenigen, die mit der Rechtsprechung betraut sind, sind verpflichtet, Gesetze bei der Anwendung abstrakter Rechtsnormen auf konkrete Fälle korrekt zu interpretieren und präzise anzuwenden. Gerechtigkeit ist nicht nur ein Urteilsspruch, sondern ein zivilisatorischer Anspruch. Ein Urteil wird nicht mit Wut, sondern mit dem Gesetz gefällt; seine Begründung überzeugt die Gesellschaft, und der Rest wird dem Zeugnis der Geschichte überlassen."
KRITIK DER MHP AN DER GEGEN AHMET ÖZER VERHÄNGTEN STRAFE
Die kürzlich gegen den Bürgermeister von Esenyurt, Prof. Dr. Ahmet Özer, wegen des Vorwurfs der "Mitgliedschaft in einer bewaffneten Terrororganisation" verhängte Haftstrafe von 6 Jahren und 3 Monaten hatte in verschiedenen Kreisen für Reaktionen gesorgt.
Auch der MHP-Vorsitzende Devlet Bahçeli hatte sich auf seinem Social-Media-Account zu dem Thema geäußert. Bahçeli schrieb in seinem Beitrag: "Dass gegen den Bürgermeister von Esenyurt, Herrn Prof. Dr. Ahmet Özer, wegen des Vorwurfs der 'Mitgliedschaft in einer bewaffneten Terrororganisation' eine Haftstrafe von 6 Jahren und 3 Monaten verhängt wurde, widerspricht nicht nur den universellen Rechtsgrundsätzen, sondern steht auch im krassen Gegensatz zum Ziel und Bemühen einer 'terrorfreien Türkei'. Diese Entscheidung findet im kollektiven Gewissen keinerlei Entsprechung und hat auch keine vernünftige Begründung."
Nachrichtenquelle: 12punto
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