Özlem Çerçioğlu vor Gericht: Vorwurf des Drucks zum AKP-Beitritt
Ömür Akkız, die 11 Jahre lang bei der Stadtverwaltung Aydın arbeitete, kündigte an, rechtliche Schritte einzuleiten, da sie nach eigenen Angaben entlassen wurde, weil sie nicht der AKP beitreten wollte. Akkız erklärte, dass die Vorwürfe des Drucks nicht neu seien und auch andere Mitarbeiter auf ähnliche Weise entlassen worden seien.
Einige Mitarbeiter der Stadtverwaltung Aydın äußern in letzter Zeit öffentlich Beschwerden darüber, dass auf sie Druck ausgeübt werde, der AKP beizutreten. Zuletzt schloss sich auch Ömür Akkız dieser Debatte an. Akkız, die als Außendienstverantwortliche bei der ASKİ tätig war, behauptete, sie sei von ihrem Posten enthoben und anschließend entlassen worden, weil sie dem Druck zum Parteibeitritt nicht nachgegeben habe.
RECHTLICHE SCHRITTE STEHEN BEVOR
Akkız erklärte, sie werde den Rechtsweg beschreiten: "Ich werde nun über meinen Anwalt die notwendigen Schritte einleiten. Es gibt viele Kollegen, die vor mir entlassen wurden." Seitens der Stadtverwaltung gab es zu den genannten Vorwürfen bisher keine offizielle Stellungnahme.
"UNREGELMÄSSIGKEITEN BEI DER ABERKENNUNG MEINES CHEFPOSTENS"
Akkız schilderte ihre Erlebnisse mit folgenden Worten:
"Ich arbeite seit März 2015 in der Abteilung für Abonnentenangelegenheiten der Generaldirektion ASKİ der Stadtverwaltung Aydın. Leider durchleben wir einen schlimmen Prozess. Ich bin die Außendienstverantwortliche der ASKİ für 17 Bezirke und gleichzeitig Abteilungsleiterin in der Direktion für Abonnentenangelegenheiten. Zunächst wollten sie mich dazu bringen, der AKP beizutreten. Dabei haben sie mich benutzt. Sie wollten, dass ich dies an das gesamte Personal weiterleite. Nach diesem Prozess gerieten wir in eine turbulente Phase. Leider wurde ich als Ablesepersonal nach Bozdoğan versetzt. Ich bin stolz darauf. Das ist keineswegs wichtig, aber bei der Aberkennung meines Chefpostens gab es Unregelmäßigkeiten. Diese wurden mir in keiner Weise offiziell zugestellt."
"ES GIBT VIELE KOLLEGEN, DIE VOR MIR ENTLASSEN WURDEN"
Akkız behauptete, dass sowohl bei der Versetzung als auch bei der Entlassung rechtswidrig gehandelt wurde, und berichtete, dass dieser Prozess bereits vor ihr andere Personen betroffen habe.
"In diesem Prozess war ich Mobbing ausgesetzt. Auch an meinem neuen Einsatzort wurde mir keine Arbeit zugewiesen. Ich saß dort von morgens bis abends untätig herum. Leider wurde mein Gehalt nicht ausgezahlt. Ab diesem Zeitpunkt habe ich beschlossen, den Rechtsstreit fortzusetzen. Ich möchte nun über meinen Anwalt die notwendigen Schritte einleiten. Es gibt viele Kollegen, die vor mir entlassen wurden. Dieser Prozess wird auch nach mir weitergehen. Ich hoffe, dass wir unser Bestes tun, um unsere Rechte in Einigkeit und Solidarität zu wahren. Wir werden unser Recht bis zum Ende einfordern. Geben Sie auf keinen Fall auf", erklärte sie.
Während von der Stadtverwaltung auf die Vorwürfe bisher keine Reaktion erfolgte, bleibt abzuwarten, wie sich der Prozess weiterentwickeln wird.
Nachrichtenquelle: 12punto
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