Schockierende Vorwürfe in der Goldstadt! Millionenbetrug durch Edelmetall-Recycler
In der Istanbuler Kuyumcukent haben einige Inhaber von Goldwerkstätten Strafanzeige über ihre Anwälte erstattet, da sie nach eigenen Angaben von einer Firma, die auf die Rückgewinnung von Edelmetallen (Ramat) spezialisiert ist, um Millionenbeträge betrogen wurden. Rechtsanwalt Ümit Karadağ, der bei der Generalstaatsanwaltschaft Bakırköy Beschwerde einreichte, erklärte, sein Mandant sei von der Firma, mit der er einen Vertrag zur Edelmetallrückgewinnung geschlossen hatte, betrogen und bedroht worden. Aufgrund der Anzeige wurde eine Untersuchung eingeleitet. Es heißt, die Beschwerden gegen das betreffende Unternehmen nähmen zu. Zudem wird behauptet, dass zwei der verdächtigen Frauen Y.E. unter Verweis auf die Finanzermittlungsbehörde MASAK und die Finanzpolizei bedroht hätten.
Müslim SARIYAR/12punto.com.tr
Während der Betrugsfall um Seçil Erzan die türkische Öffentlichkeit weiterhin beschäftigt, erschüttert nun ein Betrugsvorwurf die Kuyumcukent. Laut der 12punto.com.tr vorliegenden Klageschrift hat Rechtsanwalt Ümit Karadağ bei der Generalstaatsanwaltschaft Bakırköy im Namen seines Mandanten, des Geschäftsmanns Y.E., der im Goldsektor tätig ist, Strafanzeige erstattet. Er wirft einer Firma, die auf die Rückgewinnung von Edelmetallresten spezialisiert ist, Betrug vor.
GOLDSTAUB WURDE EINGESAMMELT
In den Details der Strafanzeige heißt es, dass der Geschäftsmann Y.E. mit einer Firma, deren Verantwortliche Ö.Y., M.B., E.Ü. und K.E. sind, einen Vertrag zur Rückgewinnung von Goldpartikeln geschlossen hatte, die bei der Verarbeitung in seiner Werkstatt in die Luft, ins Wasser oder in den Staub gelangen. Die Mitarbeiter der Firma kamen vor zwei Wochen in die Werkstatt des Geschäftsmanns und verließen diese nach Abschluss ihrer Arbeiten.
WERT VON 6 MILLIONEN
Den Vorwürfen zufolge hätte die Firma die gesammelten Partikel zu einem Goldklumpen verarbeiten und an das Unternehmen zurückgeben müssen. Dies geschah jedoch nicht. Stattdessen wurde der Geschäftsmann Y.E. zunächst hingehalten und anschließend, so die Vorwürfe, bedroht. Der Geschäftsmann Y.E. wurde bei diesem Vorgang um fast 3 Kilogramm Gold im Wert von 6 Millionen Lira betrogen.
ANTRAG AUF EINFRIEREN VON VERMÖGENSWERTEN
In der über seinen Anwalt eingereichten Strafanzeige des betrogenen und bedrohten Geschäftsmanns Y.E. wurde gefordert: „Um weitere Schäden zu verhindern und präventiv einzugreifen, sollen gegen das verdächtige Unternehmen angemessene Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden. Zudem soll zur Verhinderung der Beiseiteschaffung von Geldern und Gold, die aus der Straftat stammen, das Einfrieren sämtlicher Konten und Vermögenswerte der anderen Verdächtigen angeordnet werden.“
BESCHWERDEN HÄUFEN SICH
Aufgrund der Anzeige des Geschäftsmanns hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen eingeleitet. Nach dieser Anzeige sollen zwei weitere Werkstattbesitzer bei der Staatsanwaltschaft vorstellig geworden sein und ebenfalls Anzeige gegen dieselbe Firma erstattet haben. Es wird erwartet, dass die Zahl der Beschwerden weiter steigen wird.
BEDROHUNG DURCH MASAK UND FINANZPOLIZEI
Es wird zudem behauptet, dass die Verdächtige M.B. den zu einem Essen eingeladenen Y.E. mit den Worten bedroht habe: „Ihr wollt uns wohl reinlegen. Ein Anruf von mir genügt, um euch abführen zu lassen.“ Die Verdächtige Ö.U. soll dem Geschäftsmann eine Person in ihrem Telefon gezeigt haben, die sie als ‚MASAK‘ eingespeichert hatte, und ihn mit den Worten bedroht haben: „Woher habt ihr so viel Geld verdient? Die MASAK nimmt euch alles weg, seht ihr das? Es ist nur ein Knopfdruck, um euch bei der MASAK zu melden. Wenn ich euch bei der organisierten Kriminalität und der Finanzpolizei melde, seid ihr ruiniert.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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