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Anatolien setzt sich für seine historischen Schätze ein! Ein Stein ist dort am schwersten, wo er hingehört-134. Vergessen wir es nicht, lassen wir es nicht in Vergessenheit geraten.

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Der Pergamonaltar zählt nicht nur zu den bedeutendsten Werken des historischen Anatoliens, sondern gehört zu den Gipfelpunkten der Weltkultur. 

Hätte man die „Sieben Weltwunder“ – darunter die „Cheops-Pyramide“ in Ägypten, die „Hängenden Gärten von Babylon“ im Irak, das „Mausoleum von Halikarnassos“ in Bodrum, den „Artemistempel“ in Ephesos, den „Koloss von Rhodos“, den „Leuchtturm von Alexandria“ in Ägypten und die „Zeus-Statue“ in Olympia, die im 4. Jahrhundert v. Chr. von Antipatros von Sidon (Libanon) ausgewählt wurden – nicht bereits vor der Entstehungszeit des Pergamonaltars (2. Jahrhundert v. Chr.) festgelegt, so wäre der Pergamonaltar zweifellos unter ihnen gewesen. 

Aus diesem Grund wird er auch als das „Achte Weltwunder“ bezeichnet.

„Er“ wurde vor 130 Jahren von einer organisierten Schmugglerbande, bestehend aus Beamten unter der Führung eines Ingenieurs namens Carl Humann und mit Unterstützung des preußischen/deutschen Staates, Stück für Stück nach Berlin verschleppt. 

Dies ist einer der größten Fälle von Antikenschmuggel der Geschichte, der größte Raub, den man je gesehen hat. 

Dieser Raub diente später als Inspiration für weitere große Schmuggelaktionen. 

Immer wieder erhoben die Menschen in Bergama ihre Stimmen und forderten die Rückkehr des Pergamonaltars in seine Heimat. 

Deutsche Behörden versuchten, die Menschen in Anatolien zum Schweigen zu bringen und zu verwirren, indem sie demütigende Anschuldigungen verbreiteten, die nicht der Wahrheit entsprachen, wie etwa: „Sie wurden mit Genehmigung übergeben“, „Der Sultan hat sie verkauft“, „Wären sie nicht verschleppt worden, wären sie zu Kalk verarbeitet worden“ oder „Die Menschen in Bergama verstehen nichts davon“. 

Es gelang ihnen, die Weltöffentlichkeit und die türkische Öffentlichkeit zu täuschen.

Heute ist jedoch durch die vorliegenden Dokumente erwiesen, dass dies nicht der Wahrheit entspricht und dass die Verschleppung des Pergamonaltars nach Berlin und sein dortiger Verbleib weder „rechtlich“ noch „moralisch“ vertretbar sind.

Mit der Lektüre osmanischer Dokumente und der Aufarbeitung historischer Ereignisse kommen die Fakten ans Licht; je mehr erkannt wird, dass es sich um einen Schmuggel- und Diebstahlfall handelt, desto mehr breitet sich die Forderung nach der „Rückkehr des Pergamonaltars in seine Heimat, nach Bergama“ wie eine Welle aus.

Die Unterstützungserklärungen aus dem In- und Ausland zeigen, dass die Menschen in Bergama und diejenigen, die ihre Stadt schützen wollen, wie „Brüder der Ameisen“ zusammenstehen. 

Zuvor erregten die Beschlüsse der Stadtverwaltungen von Bergama und der Metropolregion Izmir zur Rückführung des Altars sowie die Bemühungen der Abteilung für die Bekämpfung von Schmuggel der Generaldirektion für Museen des Ministeriums für Kultur und Tourismus der Republik Türkei große Aufmerksamkeit. 

Die Bemühungen von Einzelpersonen, offiziellen und zivilgesellschaftlichen Institutionen, im Ausland lebenden Bürgern sowie der internationalen Öffentlichkeit und zeitgenössischen deutschen Intellektuellen nehmen stetig zu.

Mit dem positiven Verständnis des heutigen deutschen Staates wird die Rückkehr des in Deutschland befindlichen Pergamonaltars und der historischen Schätze Anatoliens gefordert und erwartet.

Das folgende Foto zeigt die Sensibilität der Bevölkerung von Bergama und wie sie durch die Benennung ihrer Unternehmen nach „Zeus“ die Spuren dieser uralten Kultur in Bergama bewahrt.

DER PERGAMONALTAR UND DIE HISTORISCHEN SCHÄTZE VON BERGAMA GEHÖREN NICHT IN DAS KALTE UND NEBLIGE BERLIN, SONDERN IN DAS SCHÖNE BERGAMA. SIE MÜSSEN UNBEDINGT ZURÜCKKEHREN, SIE MÜSSEN IN IHRE HEIMAT ZURÜCKKEHREN!