EIN STEIN IST DORT AM SCHWERSTEN, WO ER LIEGT-135. VERGESSEN WIR ES NICHT, LASSEN WIR ES NICHT VERGESSEN.
In Westanatolien haben die Bewohner von Pergamon/Bergama vor 2200 Jahren eine äußerst prachtvolle Stadt errichtet.
Neben dem großartigen Zeus-Altar, der als achtes Weltwunder gelten könnte, schmückten sie die gesamte hohe Anhöhe der Stadt, die Akropolis, mit Monumenten und Statuen.
In der Stadt, im oberen Teil der Ebene, auf der sich der Zeus-Altar befand, und zwar auf der Fläche vor dem Bereich, in dem die Paläste und die Bibliothek standen, errichteten sie noch vor dem Bau des Zeus-Altars einen Tempel für Athena, die damals als Göttin der Vernunft und Intelligenz verehrt wurde.
Den prachtvollen Eingang dieses Tempels (Propylon) statteten sie zudem mit skulpturalen Reliefs/Friesen aus, die mythologische Szenen darstellten.
Die Fassade dieses prächtigen Bauwerks wurde Ende des 19. Jahrhunderts von einem damals vom deutschen Staat unterstützten Schmugglernetzwerk, genau wie der Zeus-Altar, nach Deutschland verschleppt;
Einer der einzigartigen Marmorfriese, die die Umgebung des Tempels schmückten, gehört ebenfalls zu den entwendeten Stücken.
Obwohl ein Teil dieses bedeutsamen Marmorwerks beschädigt ist, haben die Verzierungen darauf nichts von ihrer Faszination verloren.
In der Darstellung auf dem Werk sieht man auf der linken Seite eine Frau, die auf einem Felsen sitzt und neben deren Füßen ein Schild steht; sie spricht mit einem Mann, der höher als sie sitzt.
Die elegante Kleidung und der Umhang der Frau in der Skulptur sind detailliert und sorgfältig ausgearbeitet. Das deutet darauf hin, dass sie adlig ist.
Die ernste Haltung der Frau und die Geste des Mannes, der seine Hände auf die Knie legt und sich zu ihr hinüberbeugt, deuten darauf hin, dass der Mann ihr wichtige Dinge erzählt.
Auch dem Mann sieht man an seinem Erscheinungsbild an, dass er stark und kräftig ist.
Die im skulpturalen Relief, dem Fries, dargestellten Personen wurden mit einem einzigartigen ästhetischen Blick auf der 87,5 x 84 x 20 cm großen Marmorplatte platziert.
Natürlich wurden sie von den berühmten Bildhauern aus Pergamon/Bergama gemeißelt.
Es wird angenommen, dass die Personen auf diesem Werk, das an den Eingangsmauern des Athena-Tempels angebracht war – der auch als Schutzgöttin von Pergamon galt –, mit einer Legende über die Gründung von Pergamon in Verbindung stehen.
Es wird vermutet, dass es sich bei dem Mann in der Darstellung um Telephos handelt, den Sohn des Herakles (Herkules), der wiederum der Sohn des obersten Gottes Zeus war, zu dessen Ehren ein prächtiger Altar errichtet wurde; die Frau wird als seine Mutter Auge identifiziert.
Mutter und Sohn unterhalten sich auf dem Marmor!
Das Gesicht des Mannes wurde von fanatischen Christen zertrümmert!
Dieses Werk ist nun, wie andere Bergama-Artefakte auch, in den Museen/Gefängnissen von Berlin gefangen.
Die Inventarnummer lautet „Ident.Nr. AvP VII 358“.
Interessant an den Informationen aus dem Museum/Gefängnis ist der Hinweis, dass das Stück in einer Mauer entdeckt wurde, die von den Byzantinern zur Befestigung der Stadtmauern errichtet worden war (und von der deutschen organisierten Schmugglerbande dort herausgebrochen wurde):
In der Objektbeschreibung des Museums/Gefängnisses steht wörtlich:
(Fundort: Byzantinische Mauer (Türkei/Pergamon/Befestigungsanlagen.)
(Fundort: Byzantinische Mauer (Türkei/Bergama/Befestigungsanlagen))
Nachdem der Zeus-Altar und die prächtigen Pergamon-Skulpturen (wahrscheinlich im 6. Jahrhundert n. Chr.) von fanatischen Christen, die als Glaubensgrundsatz gegen Statuen waren, zerstört worden waren, wurden die Marmorstücke des zerstörten Altars (wahrscheinlich im 8. Jahrhundert n. Chr.) verwendet, um die Stadtmauern zum Schutz vor den Angriffen der Umayyaden/Araber zu verstärken.
Dies zeigt deutlich, dass dieses Werk nicht durch Ausgrabungen aus der Erde gewonnen, sondern von deutschen Schmugglern bewusst aus der Mauer herausgebrochen, gewaltsam entfernt und mitgenommen wurde.
Und das, indem sie die historischen Stadtmauern zerstörten, die eigentlich hätten geschützt werden müssen.
Die heutigen Verantwortlichen der deutschen Museen/Gefängnisse in Berlin geben mit der oben genannten Formulierung auch offen zu, dass diese beschädigt/zerstört wurden.
Sie gestehen das vor einem Jahrhundert begangene Unrecht ein.
Andererseits: Wären die Bergama-Artefakte und dieser Marmorfries nicht von dem von Carl Humann geleiteten deutschen Schmugglernetzwerk aus Bergama entwendet worden, wäre dieser „Marmorfries“ in der Mauer der Burg von Bergama geblieben, und die nachfolgende Republik Türkei hätte ihn kurz darauf unter Schutz gestellt.
Es zeigt sich, dass die Diebesbande bei ihrem Raubzug so entschlossen war, dass sie nicht nur das unter der Erde Ausgegrabene stahlen, sondern auch das aus den Mauern herausbrachen.
Sie haben nichts zurückgelassen.
Es ist an der Zeit, dass dieser wunderschöne Marmor sowie alle anderen entwendeten Artefakte nach Bergama zurückgegeben werden. Zusammen mit den Stücken, die aus anderen Teilen Anatoliens verschleppt wurden.
Diese Schande muss wiedergutgemacht werden!
Kein Kulturgut sollte von seiner Heimat getrennt werden.
Das Gewissen und die Moral der Menschheit verlangen dies.
DER ZEUS-ALTAR UND DIE BERGAMA-SKULPTUREN GEHÖREN NICHT IN DAS KALTE UND NEBLIGE BERLIN, SONDERN IN DAS SCHÖNE BERGAMA. SIE MÜSSEN UNBEDINGT ZURÜCKKEHREN, SIE MÜSSEN NACH HAUSE KOMMEN!
(Quelle:http://www.smbdigital.de/eMuseum,DatabaseAntikensammlung),
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