Deniz Arcak spendet Einnahmen aus ihrem Lied 'Sesimi Duyan Var Mı?' an Erdbebenopfer: 'Dieser Schmerz darf niemals vergessen werden'
Die Sängerin Deniz Arcak hat anlässlich des Jahrestages der Erdbeben vom 6. Februar ein Lied mit dem Titel 'Sesimi Duyan Var mı?' (Ist da jemand, der mich hört?) aufgenommen. Arcak erklärte, dass die Einnahmen aus dem Lied an die Erdbebenopfer gespendet werden, und sagte: "Wir haben dieses Klagelied angesichts der Erdbeben vom letzten Jahr mit Zentrum in Kahramanmaraş geschrieben. Dieser Schmerz darf niemals vergessen werden und soll immer in Erinnerung bleiben."
Nach den Erdbeben vom 6. Februar mit Zentrum in Kahramanmaraş, die als 'Katastrophe des Jahrhunderts' bezeichnet wurden und zahlreiche Provinzen betrafen, dauern die Arbeiten in der Region weiterhin an.
Auch die Sängerin Deniz Arcak hat anlässlich des ersten Jahrestages des Erdbebens ein Lied vorbereitet.
Regie beim Musikvideo zu dem Lied mit dem Titel 'Sesimi Duyan Var mı?' führte Eyüp Boz, während der Text von Arzu Tasçıoğlu, Ayşe İnci Coşkun, Beril Alakoç und Deniz Arcak geschrieben wurde.
Für das Lied wurde mit Unterstützung von Förderern und Institutionen ein Musikvideo gedreht, wobei Arcak die Bedeutung von Einheit und Zusammenhalt betonte.
Deniz Arcak kündigte an, dass sie alle Urheberrechtseinnahmen des Liedes spenden werde, um den vom Erdbeben betroffenen Bürgern zu helfen.
'WIR HABEN VERSUCHT, IHRE STIMME GEHÖR ZU VERSCHAFFEN'
In einer Stellungnahme zu ihrem neuen Projekt erklärte Deniz Arcak zum Entstehungsprozess des Liedes 'Sesimi Duyan Var mı?': "Wir haben dieses Klagelied angesichts der Erdbeben vom letzten Jahr mit Zentrum in Kahramanmaraş geschrieben. Dieses Jahr ist der Jahrestag dieses großen Schmerzes; wir sind zusammengekommen, damit er nicht vergessen wird, damit er in Erinnerung bleibt, den Menschen Hoffnung gibt und unseren dortigen Erdbebenopfern eine Hoffnung, ein Trost oder eine Stimme ist. Jeder hat mit ganzem Herzen daran gearbeitet.
Sollte es Einnahmen geben, haben wir es so gestaltet, dass diese ebenfalls für die Erdbebenopfer gespendet werden. Wir haben uns auf den Weg gemacht, um ein Bewusstsein zu schaffen, zu erinnern, Hoffnung und Licht zu spenden. Indem wir 'Ist da jemand, der mich hört?' fragten, haben wir versucht, ihre Stimme so gut wie möglich hörbar zu machen. Während wir daran arbeiteten, haben wir geweint, denn das Erdbeben von 1999, genau wie das Erdbeben vom letzten Jahr, hat sich in unser aller Gedächtnis eingebrannt. Wir haben versucht, das widerzuspiegeln, was wir wahrgenommen haben", sagte sie.
Nachrichtenquelle: 12punto
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