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Der unvergessliche Star des französischen Kinos Brigitte Bardot ist verstorben

Brigitte Bardot, einer der unvergesslichen Stars des französischen Kinos, ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Die Nachricht vom Tod der legendären Schauspielerin, die in ihrer Karriere in mehr als 50 Produktionen mitwirkte und sich nach ihrem Rückzug aus dem Filmgeschäft für Tierrechte einsetzte, wurde von der nach ihr benannten Stiftung bekannt gegeben.

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Der unvergessliche Star des französischen Kinos Brigitte Bardot ist verstorben

Brigitte Bardot, eine Ikone des französischen Kinos, die lange Zeit mit verschiedenen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte und in den letzten Monaten häufig durch Berichte über Krankenhausaufenthalte in den Schlagzeilen stand, ist verstorben.

Die legendäre Schauspielerin wurde 91 Jahre alt. Die Nachricht vom Tod Bardots, die im Laufe ihrer Karriere in mehr als 50 Filmen mitwirkte, wurde von der Brigitte-Bardot-Stiftung bekannt gegeben.

Über Bardot, die in den vergangenen Monaten zweimal hintereinander ins Krankenhaus eingeliefert wurde, waren zeitweise Todesgerüchte aufgekommen, doch die berühmte Schauspielerin hatte diese Spekulationen persönlich dementiert und erklärt, dass es ihr gesundheitlich gut gehe. Es wurde bekannt, dass Bardot Anfang Oktober operiert wurde und nach einer etwa dreiwöchigen Behandlung entlassen wurde, um in ihr Haus in Saint-Tropez zurückzukehren.

WER IST BRIGITTE BARDOT?

Die 1934 in Paris geborene Brigitte Bardot erhielt eine Ballettausbildung am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris. Bardot, die im Alter von 15 Jahren als Covergirl des französischen Magazins Elle bekannt wurde, machte sich zu Beginn ihrer Karriere zunächst als Model einen Namen.

Sie begann ihre Schauspielkarriere 1952 und erregte beim Filmfestival von Cannes 1953 mit ihren Bikini-Fotos am Strand die Aufmerksamkeit der internationalen Öffentlichkeit.

In den 1950er und 1960er Jahren erlangte sie durch ihren einzigartigen Stil, ihre starke Bühnenpräsenz und ihre Rollen, die die Konventionen der damaligen Zeit herausforderten, weltweite Berühmtheit.

Mit dem Film „Und immer lockt das Weib“ aus dem Jahr 1956, geschrieben und inszeniert von ihrem damaligen Ehemann Roger Vadim, gelang Bardot der große Durchbruch. In dieser Zeit wurde sie zu einer der bekanntesten Vertreterinnen des „Sexsymbol“-Images.

In den 1960er Jahren galt sie durch ihre Darbietungen in Filmen wie „Die Wahrheit“ von Henri-Georges Clouzot, „Privatleben“ von Louis Malle und „Die Verachtung“ von Jean-Luc Godard als eines der wichtigsten Gesichter des französischen Kinos. Sie wirkte auch in internationalen Produktionen mit, wie etwa „Viva Maria!“ an der Seite von Jeanne Moreau und „Shalako“, in dem sie neben Sean Connery vor der Kamera stand.

Anfang der 1970er Jahre zog sich Bardot aus dem Filmgeschäft zurück und wandte sich der Politik und gesellschaftlichen Themen zu. Besonders durch ihre scharfen Äußerungen zum Tierschutz sorgte sie für Aufsehen. In späteren Jahren wurde sie jedoch mehrfach wegen Rassismusvorwürfen angeklagt, die auf ihre kontroversen Äußerungen über ethnische Minderheiten und ihre Unterstützung für die rechtsextreme Partei Front National in Frankreich zurückzuführen waren.

Die Künstlerin gründete 1986 die Brigitte-Bardot-Stiftung und setzte sich aktiv für den Schutz von Tieren ein. Sie machte auch durch Protestbriefe an Staats- und Regierungschefs zu Themen wie Robbenjagd und Hundekeulungen auf sich aufmerksam.

Brigitte Bardot war im Laufe ihres Lebens viermal verheiratet. Nach ihren Ehen mit Roger Vadim (1952-1957), Jacques Charrier (1959-1962) und Gunter Sachs (1966-1969) ging sie 1992 eine Ehe mit Bernard d'Ormale ein.

Aus ihrer zweiten Ehe ging 1960 ihr Sohn Nicolas-Jacques Charrier hervor. Bardot hatte offen erklärt, dass sie die Mutterrolle nicht verinnerlicht habe, und pflegte über viele Jahre eine distanzierte Beziehung zu ihrem Sohn. Ihre Äußerungen über ihr ungeborenes Kind waren über Jahre hinweg Gegenstand öffentlicher Debatten.


Nachrichtenquelle: 12punto

Brigitte Bardot