Stellungnahme von Eurovision: 'Israel-Palästina-Konflikt hat sich auf den Wettbewerb ausgewirkt'
Die Europäische Rundfunkunion (EBU), die den Eurovision Song Contest organisiert, erklärte in einer Pressemitteilung, nachdem sich Teilnehmer über die negative Stimmung hinter den Kulissen beschwert hatten, dass 'einige Delegationen die Regeln und den Geist des Wettbewerbs nicht respektiert haben'. Zudem wurde festgestellt: 'Der Israel-Palästina-Konflikt hat sich auch auf den Wettbewerb ausgewirkt'.
Einige Teilnehmer des Eurovision Song Contest hatten sich in einer Presseerklärung über die negative Atmosphäre hinter den Kulissen beschwert und sich diesbezüglich gegenüber den Medien geäußert.
Die EBU sandte gestern eine Pressemitteilung an drei britische Medienhäuser, in der sie folgende Aussagen traf:
„Wir bedauern zutiefst, dass einige Delegationen beim Eurovision Song Contest in Malmö weder vor Ort noch während der Übertragung die Regeln und den Geist des Wettbewerbs respektiert haben.
Wir haben mit zahlreichen Delegationen über verschiedene Themen gesprochen, die uns während der Veranstaltung zur Kenntnis gebracht wurden. Die Leitungsgremien der EBU werden gemeinsam mit den Delegationsleitern die Ereignisse rund um den ESC in Malmö überprüfen, um konstruktiv voranzukommen und sicherzustellen, dass die Werte der Veranstaltung von allen respektiert werden.
Einzelne Vorfälle werden auf der nächsten Sitzung der Referenzgruppe des Eurovision Song Contest, dem Leitungsgremium der Veranstaltung, das sich aus Vertretern der teilnehmenden Rundfunkanstalten zusammensetzt, erörtert.“
ISRAEL-PALÄSTINA-KONFLIKT HAT SICH AUF DEN WETTBEWERB AUSGEWIRKT
Aufgrund der Angriffe auf Gaza stand die Teilnahme Israels am Wettbewerb in der Kritik; vor dem Wettbewerb fanden in Malmö pro-palästinensische Protestmärsche statt.
Die Künstlerin Eden Golan, die Israel vertrat, wurde während des Wettbewerbs aus Protest ausgebuht, erhielt jedoch gleichzeitig Applaus zur Unterstützung.
Die Teilnehmerin Bambie Thug, die Irland vertrat, unterstützte Palästina offen und trug bei Pressekonferenzen ein Palästinensertuch.
Joost Klein, der die Niederlande vertrat, wurde nach einem Vorfall mit einer Frau aus dem Produktionsteam bei der Polizei angezeigt und von der EBU vom Wettbewerb disqualifiziert.
Nachrichtenquelle: 12punto
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