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Neue Auswahl von Pera Film: 'Endlose Straßen' von Istanbul bis Tokio

Pera Film bringt im Rahmen des Programms 'Endlose Straßen', das parallel zur Ausstellung 'Genau von dort: Eine Geschichte des panoramischen Blicks auf Istanbul' organisiert wurde, fünf Filme aus den 2000er Jahren zusammen, die die ständige und unvermeidliche Rolle von Städten in unserem Leben hinterfragen.

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Neue Auswahl von Pera Film: 'Endlose Straßen' von Istanbul bis Tokio

Die Film- und Videoprogramme des Suna und İnan Kıraç Stiftungs-Pera-Museums (Pera Film) interpretieren in der speziell für die Ausstellung 'Genau von dort: Eine Geschichte des panoramischen Blicks auf Istanbul' vorbereiteten Auswahl 'Endlose Straßen' die reiche Erzählung der Ausstellung über die Stadt aus einer universellen Perspektive, und zwar durch Filme, die Städte als lebendige, atmende Orte darstellen.

Das Programm, das seinen Namen von einem Film von Federico Fellini aus dem Jahr 1954 hat, vereint fünf Filme, die auf einer Route von Istanbul über Tokio, Taipeh, Marseille bis nach Oslo die ständige und unvermeidliche Rolle von Städten in unserem Leben hinterfragen.

DIE SICH KREUZENDE GESCHICHTE ZWEIER FREMDER

In der Auswahl sind folgende Filme enthalten: Hasret, der den Spuren des Gefühls der 'Sehnsucht' in den melancholischen Straßen Istanbuls folgt; Stray Dogs, in dem wir die regnerischen Landschaften von Taipeh durch die Augen einer obdachlosen und schutzlosen Familie erleben; Transit, der durch die unbestimmten, zwischen Vergangenheit und Zukunft gefangenen Räume von Marseille streift; Oslo, 31. August, der die Straßen der Stadt als stille Zeugen der bewegenden Reise eines jungen Mannes darstellt, und 'Lost in Translation', der die Geschichte zweier Fremder behandelt, deren Wege sich unter den Neonlichtern Tokios kreuzen.

Der Film Transit, der auf dem gleichnamigen Roman von Anna Seghers aus dem Jahr 1942 basiert, trägt die Handschrift des berühmten Regisseurs Christian Petzold. In der Geschichte, die einer Gruppe von Flüchtlingen folgt, die versucht, aus dem von den Nazis besetzten Frankreich zu fliehen, erscheint die Stadt dem Zuschauer als Symbol sowohl für die Flucht und die Hoffnung auf ein neues Leben als auch für eine labyrinthartige Falle voller ständiger Gefahr, gefasst zu werden.

Marseille, der Ort der Handlung, spielt in der visuellen Sprache des Films eine wichtige Rolle als ein Fegefeuer, in dem Flüchtlinge und Vertriebene mit Ungewissheiten kämpfen.

VORFÜHRPROGRAMM

Transit (101’)

Mittwoch, 13. März, 19:00

Freitag, 5. April, 19:00

Lost in Translation (102’)

Freitag, 15. März, 19:00

Sonntag, 24. März, 15:00

Hasret (82’)

Sonntag, 17. März, 15:00

Mittwoch, 27. März, 19:00

Stray Dogs (138’)

Freitag, 22. März, 19:00

Mittwoch, 3. April, 19:00

Oslo, 31. August (95’)

Samstag, 23. März, 15:00

Donnerstag, 4. April, 19:00


Nachrichtenquelle: 12punto

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