Stellungnahme von Kudret Sabancı, Regisseur des Films 'Ahmet'in Türküsü': 'Es gibt kein Urheberrecht'
Kudret Sabancı, Regisseur von 'Ahmet'in Türküsü', der dem Publikum Ausschnitte aus dem Leben von Ahmet Kaya präsentiert, hat auf die Reaktionen der Familie des Sängers reagiert. Sabancı erklärte: 'Auf historische und konkrete Ereignisse kann niemand ein Urheberrecht geltend machen.'
Der Film 'Ahmet'in Türküsü', der das Leben von Ahmet Kaya thematisiert, kam am 4. März in die Kinos.
Nachdem der Film bereits vor seinem Kinostart aufgrund eines laufenden Urheberrechtsstreits in die Schlagzeilen geraten war, äußerte sich nun Regisseur Kudret Sabancı dazu.
Der Regisseur des Films, Kudret Sabancı, gab auf seinem Social-Media-Account folgende Erklärung ab:
"Unser Kinofilm 'Son Şarkı-Ahmet’in Türküsü' ist endlich beim Publikum angekommen. Wie bekannt ist, verzögerte sich der ursprünglich geplante Kinostart zunächst aufgrund der Pandemie und später durch eine Reihe von rechtlichen Prozessen, mit denen wir konfrontiert waren."
Filme über Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sind leider immer wieder Gegenstand verschiedener Spekulationen. Ahmet Kaya sowie andere Personen, deren Namen in letzter Zeit auf unterschiedliche Weise in den Schlagzeilen standen und zu Diskussionen führten, sind zu gemeinsamen Werten der Menschheit, der Kultur und der Geschichte geworden.
Elemente der Persönlichkeit dieser Menschen, wie ihre Namen, ihr äußeres Erscheinungsbild, ihr Leben und ihre Gedanken, fallen nicht unter das Urheberrecht, sondern unter die Persönlichkeitsrechte, und ihre Lebensgeschichten sind bereits öffentlich zugänglich. Auf historische und konkrete Ereignisse kann niemand ein Urheberrecht geltend machen. Daher ist für einen Film, der auf öffentlich zugänglichen Informationen basiert, keine Genehmigung erforderlich. Die Kriterien hierfür sind in unserem Land und weltweit hinreichend klar, und wir möchten, dass bekannt ist, dass wir in dieser Hinsicht äußerst sorgfältig vorgegangen sind."
Bezüglich des Films, der Gegenstand eines Rechtsstreits zwischen der Produktionsfirma und der Familie des Künstlers ist, hatte zuvor bereits die Ehefrau des Künstlers, Gülten Kaya, erklärt, dass sie den Film als ein Instrument der kommerziellen Ausbeutung betrachte und ihn nicht unterstütze.
Nachrichtenquelle: 12punto
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