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Werke von Osman Hamdi Bey treffen im The Met und im Pera-Museum auf Kunstliebhaber

Die umfassende Orientalismus-Ausstellung „Orientalism: Between Fact and Fantasy“ des Metropolitan Museum of Art (The Met), einer der renommiertesten Kunstinstitutionen der Welt, vereint rund 180 Werke und präsentiert auch Arbeiten von Osman Hamdi Bey, einem der bedeutendsten Namen der türkischen Kunstgeschichte. Während die Ausstellung, in der Werke aus verschiedenen Sammlungen zu sehen sind, noch bis zum 28. Februar 2027 in New York läuft, können wichtige Werke des Künstlers wie „Der Schildkrötenerzieher“ und „Zwei musizierende Mädchen“ in Istanbul im Pera-Museum der Suna und İnan Kıraç Stiftung besichtigt werden.

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Werke von Osman Hamdi Bey treffen im The Met und im Pera-Museum auf Kunstliebhaber

In der Ausstellung „Orientalism: Between Fact and Fantasy“, die das Metropolitan Museum of Art (The Met) in New York – Heimat einer der umfassendsten Kunstsammlungen der Welt – den Besuchern präsentiert, gibt es auch einen Bereich, der den Werken von Osman Hamdi Bey gewidmet ist, einem Pionier der türkischen Kunstgeschichte. Die Werke von Osman Hamdi Bey, der neben seiner Malerei auch für seine Arbeiten in den Bereichen Archäologie, Museologie und Kunsterziehung bekannt ist, wurden aus verschiedenen Sammlungen zusammengetragen und werden im Rahmen der Erzählung der Ausstellung präsentiert, die untersucht, wie das Bild des „Orients“ im 19. Jahrhundert in Kunst und Kultur geformt wurde.

Ein Blick auf den Orientalismus aus verschiedenen Produktionsbereichen

Die Ausstellung, die auch Werke von Jean-Auguste-Dominique Ingres, Eugène Delacroix, Jean-Léon Gérôme, John Singer Sargent und vielen anderen Künstlern umfasst, vereint rund 180 Exponate. Die Auswahl, die neben Gemälden, Zeichnungen und Fotografien auch Bücher, Architekturmodelle, Kleidung, Textilien, Keramik, Glas- und Metallarbeiten umfasst, konzentriert sich nicht nur auf die Spuren, die der Orientalismus in der Malerei hinterlassen hat, sondern auch in anderen Produktionsbereichen.

Sieben Werke von Osman Hamdi Bey im The Met

Im Bereich der Ausstellung, der Osman Hamdi Bey gewidmet ist, befinden sich sieben Ölgemälde, die der Künstler zwischen 1879 und 1903 schuf. Die Auswahl umfasst neben zwei verschiedenen Werken mit dem Titel „Am Moscheetor“ aus den Jahren 1879 und 1891 auch „Ausgrabung des Tempelpalastes von Nippur“ (1903), „Koranrezitation“, „Derwisch am Kindergrab“, „Koranlesendes Mädchen“ und „Der Teppichhändler“. Zudem ist das Buch „Volkstrachten in der Türkei im Jahr 1873“ (Les costumes populaires de la Turquie en 1873: Ouvrage publié sous le patronage de la Commission impériale ottomane pour l'Exposition universelle de Vienne), das der Künstler zusammen mit Marie de Launay anlässlich der Wiener Weltausstellung 1873 zur Darstellung des kulturellen Reichtums des Osmanischen Reiches erstellte, im Rahmen der Ausstellung zu sehen. Von den in der Ausstellung gezeigten Ölgemälden waren „Am Moscheetor“ (1891) und „Ausgrabung des Tempelpalastes von Nippur“ (1903) bereits zuvor in der Ausstellung „Osman Hamdi Bey und die Amerikaner: Archäologie | Diplomatie | Kunst“ zu sehen, die das Pera-Museum vom 15. Oktober 2011 bis zum 8. Januar 2012 veranstaltete.

Die Meisterwerke von Osman Hamdi Bey befinden sich im Pera-Museum

Wichtige Werke von Osman Hamdi Bey, darunter „Der Schildkrötenerzieher“ und „Zwei musizierende Mädchen“, empfangen weiterhin ihre Besucher im Pera-Museum der Suna und İnan Kıraç Stiftung in Istanbul. Die Osman-Hamdi-Bey-Ausstellung, die aus der orientalistischen Gemäldesammlung der Suna und İnan Kıraç Stiftung zusammengestellt wurde, vereint figürliche Kompositionen, Porträts und Landschaften, die der Künstler in verschiedenen Schaffensperioden produzierte.

Die im Pera-Museum ausgestellten Werke bieten die Möglichkeit, die einzigartige Bildwelt, die Osman Hamdi Bey durch die Verwendung von architektonischen Details, historischen Objekten, Kleidung und Fotografien schuf, aus nächster Nähe zu untersuchen.

Während seine Porträts von Familienmitgliedern sowie die Landschaften von Gebze und Eskihisar die Arbeiten sichtbar machen, in denen der Künstler eine persönlichere und freiere Erzählweise wählte, beleuchtet die Ausstellung Osman Hamdi Beys Platz und Bedeutung in der Kunstwelt sowie seine vielfältigen Rollen.

Das Pera-Museum kann von Dienstag bis Samstag zwischen 10.00 und 19.00 Uhr sowie sonntags zwischen 12.00 und 18.00 Uhr besichtigt werden. Freitags haben alle Besucher im Rahmen des „Langen Freitags“ von 18.00 bis 22.00 Uhr freien Eintritt, mittwochs können alle Studenten das Museum im Rahmen des „Jungen Mittwochs“ kostenlos besuchen.


Nachrichtenquelle: 12punto

Der Schildkrötenerzieher New York Osman Hamdi Bey Pera-Museum Porträt