Beleidigungsurteil gegen İlyas Yalçıntaş: Zu Geldstrafe verurteilt!
Der Sänger İlyas Yalçıntaş wurde wegen des Versendens beleidigender Nachrichten an die iranische Staatsbürgerin Mahsa H. zu einer Geldstrafe von 3.750 Lira verurteilt.
Der Prozess gegen den Sänger İlyas Yalçıntaş, dem vorgeworfen wurde, im Januar 2024 in Istanbul beleidigende Nachrichten über eine Messaging-App an die iranische Staatsbürgerin Mahsa H. gesendet zu haben, ist abgeschlossen. An der Verhandlung vor dem Istanbuler Strafgericht erster Instanz nahmen die Anwälte beider Parteien teil.
Der Anwalt der Klägerin, Ali Kemal Atçeken, erklärte in seinem Plädoyer: "Da der Angeklagte İlyas Yalçıntaş eine bekannte Persönlichkeit ist, sollte er ein Vorbild für die Gesellschaft sein. Dieser Fall ist nicht nur eine bloße Beleidigung, sondern verdeutlicht auch die gesellschaftliche Dimension von Gewalt gegen Frauen. Wir fordern seine Bestrafung."

Der Anwalt des Angeklagten Yalçıntaş, Talha Duman, sagte hingegen: "Wir haben die notwendigen Strafanzeigen wegen der Vorfälle erstattet, bei denen mein Mandant das eigentliche Opfer ist. Mein Mandant stand unter starker Provokation und hat diese Nachrichten infolge einer psychischen Krise gesendet, da er keinen anderen Ausweg sah. Wir fordern einen Freispruch."
Das Gericht verurteilte den Angeklagten İlyas Yalçıntaş wegen des Tatbestands der 'Beleidigung durch Audio-, Text- oder Videonachrichten' zu einer Geldstrafe von 3.750 Lira und entschied, die Urteilsverkündung auszusetzen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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