Bemerkenswerte Aussagen von Cenk Eren nach dem Tod von Erol Köse
In einer Sendung, an der er teilnahm, sprach Cenk Eren über den verstorbenen Erol Köse und schilderte die Hindernisse sowie die turbulenten Zeiten, die er in der Musikbranche erlebt hatte. Die offenen Worte des Künstlers sorgten insbesondere durch seine Äußerungen zur Ära der Uzan-Familie für Aufsehen.
Der berühmte Sänger Cenk Eren schaltete sich in die täglich ausgestrahlte Sendung "Gel Konuşalım" ein und äußerte sich eindringlich zum Tod von Erol Köse. Eren sprach über den Druck, den er in der Vergangenheit erlebt hatte, die Verbote, denen er in der Branche begegnete, und die Schwierigkeiten in seinen Beziehungen, wobei er bemerkenswerte Worte wählte.
In seinem Beitrag zur Sendung ging er auf Köse ein und sagte: „Es gilt zwar als nicht korrekt, über Verstorbene schlecht zu reden, aber wenn ein Mensch zu Lebzeiten gut war, wird auch nach seinem Tod nicht schlecht über ihn gesprochen.“ Eren fügte hinzu: „Es heißt, man solle nicht über Verstorbene lästern. Was sollen wir tun? Sollen wir etwa nach Hitlers Tod Gutes über ihn sagen? Wenn man zu Lebzeiten ein guter Mensch ist, wird nach dem Tod nicht schlecht über einen geredet.“
Cenk Eren betonte zudem die Ära, in der die Medienmacht von Cem Uzan dominierte. Der Künstler schilderte die damaligen Schwierigkeiten: „Zwei Jahre lang konnte ich meine Miete nicht bezahlen. Ich wurde zum Ziel, nur weil ich meine Freundschaft zu Yeşim Salkım aufrechterhielt. Sie sagten zu mir: ‚Wenn du nicht mit uns redest, werden wir dich blockieren‘, und es wurde für mich unmöglich, zwei Jahre lang ein Album oder ein Musikvideo zu veröffentlichen. Über ihre Medienkanäle wurde ich vielfach beleidigt; ich habe Dinge erlebt, die sich niemand vorstellen kann.“
Auf die Frage in den sozialen Medien, warum niemand ein gutes Wort über ihn verloren habe, antwortete Eren: „Ausdrücke wie ‚er ist verreckt‘ sind nicht schön. Man muss einen Menschen nicht mögen, aber man kann seine Meinung auf anständige Weise äußern. Dass nach dem Tod von Erol Köse gestern Abend niemand ein gutes Wort für ihn übrig hatte, sollte hinterfragt werden.“
In seiner Rede bewertete Eren auch die Machtverhältnisse in der Branche: „In der Ära der Uzans gab es eine enorme Macht. Ich habe mich immer auf die Seite der Schwachen gestellt. Damals sah ich mich mit Drohungen konfrontiert und konnte zwei Jahre lang meinen Beruf nicht ausüben. Jeder sollte wissen, dass viele, die damals ihre Stimme erhoben haben, einen sehr hohen Preis gezahlt haben“, sagte er.
Die Aussagen von Cenk Eren sind nach dem Tod von Erol Köse erneut zu einem Diskussionsthema in der Welt der Unterhaltungsmedien geworden. Der Künstler unterstrich mit seinen offenen Schilderungen der Vergangenheit noch einmal die Herausforderungen innerhalb der Branche.
ANTWORT VON İBRAHİM TATLISES
Als Reaktion auf die Aussagen von Cenk Eren gab auch İbrahim Tatlıses gegenüber Ece Erken eine kurze Stellungnahme ab. Tatlıses, der als eng mit Köse verbunden galt, schaltete sich mit den Worten in die Debatte ein: „Jeder, der einen Mund hat, redet. Wenn du etwas draufhast, wer könnte dich dann aufhalten?“
Nachrichtenquelle: 12punto
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