Betrugsprozess gegen Uğur Akkuş, den Ehemann von Ebru Şallı!
Gegen den Geschäftsmann Uğur Akkuş, Ehemann des ehemaligen Models Ebru Şallı, wurde ein Verfahren wegen Kryptowährungsbetrugs eingeleitet.
Gegen vier Angeklagte, darunter der Geschäftsmann Uğur Akkuş, Ehemann von Ebru Şallı, wurde ein Verfahren wegen "qualifizierten Betrugs" eröffnet. Ihnen wird vorgeworfen, zwei Personen unter dem Vorwand des Kryptowährungshandels um 500.000 US-Dollar betrogen zu haben. Es wird eine Freiheitsstrafe von jeweils 4 Jahren und 6 Monaten bis zu 15 Jahren gefordert.
In der von der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul erstellten Anklageschrift heißt es, dass die Kläger Ömer A. und Anvar M., die gemeinsame Firmen besitzen, im Außenhandel tätig sind.
Die Anklageschrift führt aus, dass die Kläger mit 500.000 US-Dollar aus ihrem Firmenvermögen Kryptowährungen erwerben wollten und hierfür Kontakt zu dem Angeklagten Abdullah Alkreish aufnahmen, der als Vermittler gegen Provision tätig war. Dieser habe die Kläger mit dem Angeklagten Uğur Akkuş bekannt gemacht, woraufhin am 30. Mai ein Treffen in Akkuş' Büro in einem Einkaufszentrum in Şişli stattfand.
In der Anklageschrift wird festgehalten, dass Akkuş und die Kläger den Kauf von Kryptowährungen im Wert von 500.000 US-Dollar vereinbarten. Um Vertrauen zu schaffen, habe Akkuş zunächst Kryptowährungen im Wert von 2.500 US-Dollar auf das Konto des Klägers Anvar M. überwiesen.
Der Angeklagte Akkuş habe die Kläger davon überzeugt, dass der gesamte Betrag auf sein Konto eingezahlt werden müsse, um den weiteren Fluss der Kryptowährungen zu gewährleisten. Daraufhin hätten die Kläger Akkuş 497.500 US-Dollar in bar übergeben.
In der Anklageschrift wird betont, dass Akkuş die Geschäftsräume mit den Worten "Ich komme zurück, nachdem ich das Geld auf die Bank eingezahlt habe" verlassen habe. Die Kläger hätten dort stundenlang gewartet, seien jedoch misstrauisch geworden, als niemand erschien und die Kryptowährungen nicht auf ihren Konten gutgeschrieben wurden, woraufhin sie Anzeige erstatteten.
Es wird weiter ausgeführt, dass der Angeklagte Akkuş seine Assistenten, die Angeklagten Ercan Eşkin und Feyza Betül Köksal, angewiesen habe, das von den Klägern erhaltene Geld entgegenzunehmen und zur Bank zu bringen. Die Angeklagten hätten jedoch keine Kryptowährungen transferiert und sich so einen unrechtmäßigen Vorteil verschafft.
Die Anklageschrift fordert für die Angeklagten Uğur Akkuş, Abdullah Alkreish, Ercan Eşkin und Feyza Betül Köksal eine Haftstrafe von jeweils 4 Jahren und 6 Monaten bis zu 15 Jahren wegen "qualifizierten Betrugs durch Personen, die Kaufleute oder Unternehmensleiter sind oder im Namen eines Unternehmens handeln".
AUSREISEVERBOT GEGEN ANGEKLAGTEN VERHÄNGT
Nachdem die Anklageschrift vom Schweren Strafgericht Istanbul angenommen wurde, reichte der Anwalt des Angeklagten Abdullah Alkreish einen Antrag auf eine gerichtliche Kontrollmaßnahme in Form eines "Ausreiseverbots" ein. Er begründete dies damit, dass sich die Familie seines Mandanten, deren Aufenthaltserlaubnis annulliert wurde, in einem Abschiebezentrum befinde und die Gefahr einer Abschiebung bestehe.
Das Gericht prüfte diesen Antrag und ordnete gegen den Angeklagten Abdullah Alkreish eine gerichtliche Kontrollmaßnahme in Form eines "Ausreiseverbots" an.
UĞUR AKKUŞ WURDE IM JUNI FESTGENOMMEN
Uğur Akkuş war im Juni aufgrund einer Anzeige im Rahmen dieses Falls am Flughafen Istanbul festgenommen worden. Er wurde jedoch wieder freigelassen, nachdem der Kläger Ömer A. erklärt hatte, dass sein Schaden beglichen worden sei und er seine Anzeige zurückziehe.
Nachrichtenquelle: AA
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