Deniz Akkaya vor Gericht: Angeklagt mit Forderung nach Freiheitsstrafe
Das ehemalige Model Deniz Akkaya stand wegen Vorwürfen der „Beleidigung und Bedrohung eines Richters in den sozialen Medien“ vor Gericht, wobei eine Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren und 11 Monaten gefordert wurde. In dieser Verhandlung wurde der Hausarrest von Akkaya aufgehoben.
Das ehemalige Model Deniz Akkaya steht wegen des Vorwurfs, den Richter in einem Sorgerechtsstreit um ihre Tochter in den sozialen Medien bedroht und beleidigt zu haben, vor Gericht. Es wird eine Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren und 11 Monaten gefordert. An der Verhandlung vor dem Strafgericht erster Instanz in Istanbul nahmen die nicht inhaftierte Deniz Akkaya und ihre Anwälte teil.

'ICH HABE ETWAS ERLEBT, DAS MICH SEHR WÜTEND GEMACHT HAT'
In ihrer Verteidigung vor Gericht betonte Deniz Akkaya, dass sie bisher noch nie rechtliche Probleme mit einem Richter oder Staatsanwalt hatte: „Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich mit einer solchen Situation konfrontiert. Während offensichtlich war, dass die Angelegenheit böswillig war, bemerkte ich genau in dem Moment, als ich nach Griechenland reisen wollte, um ein Haus zu kaufen, dass meine Konten gesperrt wurden. Obwohl ich das Opfer war, konnte ich den Richter nicht erreichen. Ich frage mich, warum mir so viel Unrecht widerfährt, obwohl mir die Gesetze Rechte einräumen. Mein Vermögen und meine Bankkonten wurden vom Richter mit einer einstweiligen Verfügung belegt, weshalb ich nicht einmal mehr meine Grundbedürfnisse decken konnte. Ich habe mein Leid über die sozialen Medien zum Ausdruck gebracht. Ich habe sowohl familiär als auch gesundheitlich ernsthafte Probleme erlebt. Meine Beiträge enthielten lediglich Trauer, Wut und Vorwürfe. Ich habe diese Worte geäußert, weil ich das Gefühl hatte, dass mir großes Unrecht getan wurde“, sagte sie.
HAUSARREST ALS JUSTIZMASSNAHME AUFGEHOBEN
Das Gericht hob in seiner Zwischenentscheidung die gegen die Angeklagte Deniz Akkaya verhängte Maßnahme des „Hausarrests“ auf. Das Gericht ordnete jedoch an, dass das Ausreiseverbot bestehen bleibt, und vertagte die Verhandlung, um fehlende Punkte zu klären.
In der von der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul erstellten Anklageschrift wird gefordert, die Verdächtige Deniz Akkaya wegen des Vorwurfs der öffentlich begangenen Beleidigung und Bedrohung eines Amtsträgers in Ausübung seines Dienstes in Tateinheit zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 1 Jahr, 5 Monaten und 15 Tagen bis zu 5 Jahren und 11 Monaten zu verurteilen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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