Deniz Akkaya zu 13 Jahren und 4 Monaten Haft verurteilt
Das Model Deniz Akkaya wurde zusammen mit fünf weiteren Personen zu einer Freiheitsstrafe von 13 Jahren und 4 Monaten verurteilt, weil sie ihren ehemaligen Manager Merih Yılmaz geschlagen und sich dessen Fahrzeug angeeignet haben soll.
Akkaya wurde zusammen mit fünf weiteren Personen zu einer Freiheitsstrafe von 13 Jahren und 4 Monaten verurteilt, da sie ihren ehemaligen Manager Merih Yılmaz geschlagen und sich dessen Fahrzeug angeeignet haben soll. Das Istanbuler Schwurgericht fällte das Urteil wegen "Raubes in einer Wohnung" und "Freiheitsberaubung".
WAS WAR PASSIERT?
Der Vorfall ereignete sich am 3. Oktober 2018. Merih Yılmaz, der als Manager für Deniz Akkaya tätig war, hatte auf deren Wunsch hin am 28. September 20.000 Euro geliehen und diese an deren Anwalt Merih Erkul übergeben. Am 3. Oktober lud Deniz Akkaya Yılmaz jedoch zu einem Treffen in das Büro ihres Anwalts in Beyoğlu ein.
Den Anschuldigungen zufolge wurde Yılmaz nach seiner Ankunft im Büro von fünf Personen, die sich in Begleitung von Akkaya befanden, geschlagen und dazu gezwungen, sein Fahrzeug als Ausgleich für die Schulden zu übertragen. Für das auf den Namen der Mutter von Yılmaz zugelassene Fahrzeug wurde eine Vollmacht ausgestellt, und Yılmaz wurde gezwungen, ein Dokument zu unterzeichnen, in dem er erklärte, keine Schulden bei Akkaya zu haben.
STAATSANWALTSCHAFTLICHE ERMITTLUNGEN UND GERICHTSVERFAHREN
Nach dem Vorfall leitete die Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft eine Untersuchung ein.
Gegen Deniz Akkaya und die fünf weiteren Personen wurde Anklage wegen "Raubes zum Zwecke der Eintreibung einer rechtmäßigen Forderung" sowie "Freiheitsberaubung durch Anwendung von Gewalt, Drohung oder Täuschung" erhoben.
Bei der Verhandlung vor dem Istanbuler Schwurgericht waren der Kläger Merih Yılmaz sowie die Angeklagten Deniz Akkaya, Oğuzhan M., Erdi T., Mehmet D., Uğur K., Yahya Y. und deren Anwälte anwesend. Die Angeklagten wiesen die Vorwürfe zurück und behaupteten, die Übertragung des Fahrzeugs sei mit dem Einverständnis von Yılmaz erfolgt und es habe keine körperliche Einwirkung oder Nötigung gegeben.
PLÄDOYER DER STAATSANWALTSCHAFT UND GERICHTSURTEIL
Der Staatsanwalt erklärte in seinem Plädoyer, dass Deniz Akkaya ihre Forderung nicht belegen konnte und der Kläger diese Ansprüche bestritt. Es wurde dargelegt, dass die Angeklagten den Kläger geschlagen, ihn am Verlassen des Büros gehindert und sein Fahrzeug sowie sein Telefon an sich genommen hätten. Unter Hinweis darauf, dass die Angeklagten gemeinschaftlich gehandelt hätten, wurde für jeden von ihnen eine Freiheitsstrafe von 15 Jahren gefordert.
Wie die Zeitung Sabah berichtet, verkündete das Gericht nach den Verteidigungsreden das Urteil und verurteilte Deniz Akkaya sowie die fünf weiteren Angeklagten wegen "Raubes in einer Wohnung" und "Freiheitsberaubung" zu einer Gesamthaftstrafe von 13 Jahren und 4 Monaten.
Nachrichtenquelle: 12punto
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