Ermittlungen eingeleitet: Unerwarteter Schritt der ins Visier geratenen Gruppe Manifest
Nach der Einleitung von Ermittlungen gegen die Gruppe Manifest, die in Istanbul ein Konzert gab, haben die Gruppenmitglieder beschlossen, ihre Social-Media-Konten zu schließen.
Die bei Jugendlichen in letzter Zeit populär gewordene Gruppe Manifest sah sich nach ihrem Konzert im Küçükçiftlik Park in Istanbul-Maçka mit Vorwürfen wegen "schamloser Handlungen" und "Exhibitionismus" konfrontiert. Die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul gab bekannt, dass sie von Amts wegen Ermittlungen zu diesen Vorwürfen eingeleitet hat.
Die Bühnenauftritte und die Kleidung der Gruppenmitglieder wurden in den sozialen Medien zum Ziel scharfer Kritik. Unter diesen kritischen Stimmen fielen besonders die harten Worte des Beraters des Präsidenten, Oktay Saral, auf. Saral erklärte in einer Stellungnahme über soziale Medien: "Gegen diese unmoralischen, unanständigen, schamlosen, wie Dämonen gekleideten Kreaturen, die sich Manifest-Gruppe nennen, muss so vorgegangen werden, dass sie diese Zurschaustellung nie wiederholen können."
Nach der Einleitung der Ermittlungen schlossen die Gruppenmitglieder Sueda Uluca, Hilal Yelekçi, Lidya Pınar, Zeynep Sude Oktay, Mina Solak und Esin Bahat ihre X-Konten (ehemals Twitter). Nutzer, die versuchen, diese Konten zu markieren, erhalten die Warnung: "Dieses Konto existiert nicht."
Nachrichtenquelle: 12punto
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