Französische Aktivistin verübt Angriff auf Monets Gemälde 'Mohnfeld'
In Frankreich wurde eine Aktivistin festgenommen, nachdem sie ein Poster auf das Gemälde „Mohnfeld“ des französischen Malers Claude Monet geklebt hatte, um auf die globale Erwärmung aufmerksam zu machen. Das Poster zeigte eine Darstellung der Landschaft, wie sie bei einer Erwärmung der Erde um 4 Grad aussehen könnte.
Das Musée d'Orsay in der französischen Hauptstadt Paris wurde Schauplatz einer Aktion einer Klimaaktivistin.
Die Aktivistin, die auf die globale Erwärmung aufmerksam machen wollte, klebte ein Poster auf das Gemälde „Mohnfeld“ (Coquelicots) des französischen Malers Claude Monet, das eine Darstellung der Landschaft zeigt, wie sie bei einer Erwärmung der Erde um 4 Grad aussehen könnte.
'WENN KEINE ALTERNATIVE GESCHAFFEN WIRD...'
Anschließend klebte sie ihre Hand an die Wand und sagte: „Wenn keine Alternative geschaffen wird, erwartet uns dieses albtraumhafte Bild“, woraufhin die Aktivistin festgenommen wurde.
Es wurde bekannt, dass das Gemälde, das Monet 1873 fertigstellte und das Menschen mit Sonnenschirmen in einem blühenden Mohnfeld zeigt, nicht durch eine Schutzglasscheibe gesichert war. Das Museum hat bisher keine Stellungnahme zu dem Vorfall abgegeben.
Wie stark das Gemälde beschädigt wurde, ist noch nicht bekannt.
ÜBER DAS WERK 'MOHNFELD'
„Mohnfeld“ gehört zu den hellen und lebendigen Landschaftsbildern, die Monet während seines siebenjährigen Aufenthalts im Dorf Argenteuil bei Paris malte. Das Bild ist sowohl in der Breite als auch in der Höhe in zwei gleiche Teile unterteilt; auf der linken Seite befinden sich rote Mohnblumen, auf der rechten Seite sind menschliche Figuren sowie grün-gelbes Gras und Hügel zu sehen.
Die Tiefe des Bildes wird durch das Verhältnis der dunklen Bäume im Hintergrund zu den menschlichen Figuren erzeugt; neben dem Licht und den Pastelltönen tritt die rote Farbe der Mohnblumen in den Vordergrund. Das Bild strahlt Ruhe und Frieden aus.
Nachrichtenquelle: 12punto
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