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Häufiges Ausschalten der Heizung spart kein Geld, sondern erhöht die Rechnung

Die unter Verbrauchern verbreitete Gewohnheit, die Heizung beim Verlassen des Hauses komplett auszuschalten, um im Winter Heizkosten zu sparen, bringt laut Experten keinen wirtschaftlichen Nutzen; im Gegenteil, sie erhöht den Verbrauch. Energieexperten warnen vor diesem kritischen Fehler, der zu höheren Rechnungen führt.

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Häufiges Ausschalten der Heizung spart kein Geld, sondern erhöht die Rechnung

Mit Beginn der Wintersaison greifen Bürger, die sich vor steigenden Erdgaspreisen schützen wollen, zu verschiedenen Sparmethoden. Experten erinnern jedoch daran, dass einige im Alltag häufig angewandte Gewohnheiten entgegen den Erwartungen den Energieverbrauch erhöhen.

Eine der von Haushalten häufig angewandten Methoden ist es, die Heizung beim Verlassen des Hauses oder vor dem Schlafengehen komplett auszuschalten. Energieeffizienzexperten bezeichnen diese Methode als eine „Falle, die statt Ersparnissen zu höheren Ausgaben führt“.

In einem auskühlenden Haus verliert nicht nur die Luft, sondern auch die Wände und das Mobiliar an Wärme. Wenn die Heizung nach der Rückkehr am Abend wieder eingeschaltet wird, arbeitet das Gerät über einen längeren Zeitraum und auf einem höheren Niveau, um die Umgebung wieder auf die ursprüngliche Temperatur zu bringen. Da dies erfordert, dass die Wände und die Masse im Haus von Grund auf neu erwärmt werden, führt dies entgegen der Erwartung zu einer höheren Rechnung.

Untersuchungen in Europa zeigen, dass es eine weitaus effektivere Sparmethode ist, die Temperatur um einige Grad zu senken, anstatt die Heizung komplett auszuschalten. So wird beispielsweise angegeben, dass eine Senkung der Temperatur von 22 auf 18 Grad auf Jahresbasis eine Energieeinsparung von 25-30 % ermöglicht. Zudem wird empfohlen, die Türen ungenutzter Räume geschlossen zu halten und Thermostatventile an den Heizkörpern anzubringen. Auf diese Weise wird verhindert, dass Wärme unnötig verschwendet wird, und die Heizung kann wirtschaftlicher arbeiten.

Die Nutzung der „Sparmodus“- oder „Nachtmodus“-Optionen der Heizgeräte trägt dazu bei, sowohl den Komfort als auch die Energieeffizienz zu wahren. Laut Experten kann das komplette Ausschalten des Geräts an sehr kalten Tagen mit hohem Frostrisiko zudem zu technischen Defekten wie dem Einfrieren der Leitungen führen.

Zusammenfassend betonen Energieberater, dass praktische Maßnahmen wie das Absenken der Temperatur während der Abwesenheit und die Anpassung des Wärmeniveaus je nach Raum langfristig eine sowohl wirtschaftliche als auch sichere Lösung bieten, anstatt die Heizung ständig an- und auszuschalten.


Nachrichtenquelle: 12punto

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