Macht Tinder süchtig? Ehemalige Nutzer verklagen das Unternehmen!
Ehemalige Nutzer von Dating-Apps wie Tinder, Bumble und OkCupid, die zur Match Group gehören, haben Klage eingereicht. Sie behaupten, dass die Anwendungen süchtig machen und Algorithmen einsetzen, um Nutzer zu kostenpflichtigen Abonnements zu bewegen.
Tinder und die Match Group, das Unternehmen hinter verschiedenen Dating-Apps, wurden von ehemaligen Nutzern wegen angeblicher Suchtbildung verklagt.
Sechs Kläger aus vier verschiedenen US-Bundesstaaten geben an, ehemalige Nutzer der Dating-Apps der Match Group zu sein. Den Behauptungen der Kläger zufolge sind die verwendeten Matching-Algorithmen nicht darauf ausgelegt, Nutzer mit potenziellen Partnern zusammenzubringen, sondern sollen sie dazu animieren, mehr Zeit in der App zu verbringen und sie in Abonnementmodelle zu locken.
Laut dem Bericht, den die Kläger bei einem Bundesgericht in San Francisco eingereicht haben, wird behauptet, dass diese Algorithmen ein System nutzen, das Nutzer durch Gamification psychologisch belohnt – ein Effekt, der dem bei Spielsucht ähneln könnte.
Die Kläger behaupten, dass die Apps trotz des Slogans der Match Group, sie seien "dafür entwickelt, gelöscht zu werden", eine Struktur aufweisen, die darauf abzielt, die Nutzer in der Anwendung zu halten.
Das Unternehmen Match weist diese Vorwürfe zurück und betont, dass ihr Geschäftsmodell darauf ausgerichtet sei, Nutzer effizienter zusammenzubringen. Zudem bezeichnen sie die Klage als gegenstandslos. Das Unternehmen erklärt, ihr Ziel sei es, mehr Menschen erfolgreich miteinander zu verkuppeln, und bestreitet die Anschuldigungen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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