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Mordfall Yağmur Taktaş: Schockierende Vorwürfe der Familie

Im Blut der in den USA verstorbenen Social-Media-Influencerin Yağmur Taktaş wurde eine Drogenmenge festgestellt, die nicht ausgereicht hätte, um ihren Tod zu verursachen. Während behauptet wird, dass sie von ihrem Freund an Drogen gewöhnt wurde, gibt es Vorwürfe, dass Taktaş verprügelt wurde, ihre Milz verlor und ihr aus Eifersucht die Haare abrasiert wurden. Die Familie von Taktaş hat in beiden Ländern rechtliche Schritte eingeleitet.

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Mordfall Yağmur Taktaş: Schockierende Vorwürfe der Familie

Die durch die Fernsehsendung 'İşte Benim Stilim' bekannt gewordene Social-Media-Influencerin Yağmur Taktaş verstarb am 3. April in den USA, nachdem sie sich unwohl gefühlt hatte und in ein Krankenhaus eingeliefert worden war.

Der Leichnam von Taktaş, an dem eine Autopsie zur Feststellung der genauen Todesursache durchgeführt wurde, wurde am 20. April per Flugzeug überführt und auf dem Kabasakal-Friedhof in Adana beigesetzt.

Die Familie von Taktaş hat über ihre Anwälte Anzeige gegen ihren in den USA lebenden, türkischstämmigen Freund, den Maler A.C.F., erstattet und behauptet, dieser sei für den Tod ihrer Tochter verantwortlich, die zuvor bereits verprügelt worden war und ihre Milz verloren hatte.

Ihre in Adana lebende Tante K.C., der Taktaş stets von all ihren Problemen berichtete und die anonym bleiben möchte, behauptete, ihre Nichte sei seit zwei Jahren mit A.C.F. liiert gewesen.

'SCHWERE VERLETZUNGEN ERLITTEN'

K.C. erklärte, dass A.C.F. eine obsessive Liebe zu ihrer Nichte hegte: "Letztes Jahr, als sie in Istanbul waren, hatte er meine Nichte verprügelt. Meine Nichte erlitt schwere Verletzungen und musste im Krankenhaus operiert werden, wobei ihr die Milz entfernt wurde. Das diesbezügliche Gerichtsverfahren läuft noch. Doch meine Nichte zog ihre Anzeige aufgrund von Drohungen zurück."

K.C. erklärte, dass das Verfahren als Offizialdelikt weitergeführt werde, und berichtete, dass ihre Nichte im August letzten Jahres mit ihrem Freund zu Urlaubszwecken in die USA gereist, aber nicht zurückgekehrt sei.

K.C. erzählte zudem, dass der Freund ihre Nichte, deren psychischer Zustand aufgrund von Druck und Drohungen von Tag zu Tag schlechter wurde, nicht habe gehen lassen.

K.C. fügte hinzu, dass die genaue Todesursache durch das Autopsieergebnis bestimmt werde.

'BEIM TOD MEINER NICHTE...'

K.C. erklärte, dass die Klärung des Prozesses 4 bis 5 Monate dauern werde: "Sie sagten, dass in ihrem Blut nur eine Menge an Drogen gefunden wurde, die nicht zum Tod hätte führen können. Ich glaube, dass ihr Freund definitiv eine Verbindung zum Tod meiner Nichte hat, ich bin mir sogar so sicher wie mein Name, da wir ständig in Kontakt standen."

K.C. fuhr fort:

"Wenn diese Substanz meine Nichte getötet hat, bin ich mir sicher, dass selbst diese von ihrem Freund stammte. Aufgrund seiner Eifersucht rasierte er meiner Nichte die Augenbrauen und den vorderen Teil ihrer Haare ab. Damit sie niemand ansieht oder ihr Komplimente macht. Er hat meine Nichte fast zu Tode geprügelt, sie hat ihre Milz verloren. Diese Gewalt hielt auch an, als sie in der Türkei waren.

Als Yağmur nicht zu ihm wollte, postete er auf ihrem Social-Media-Account und veröffentlichte schlechte Fotos von ihr. Er kam zu unserem Haus. Yağmur war 1,80 Meter groß, aber zuletzt war sie auf 50 Kilo abgemagert, sie war nur noch ein Häufchen Elend. Er hat meine Nichte nicht nur geschlagen, sondern sie auch hungern lassen und sie nicht nach draußen gelassen. Ihre Psyche war zerstört, sie war regelrecht paranoid geworden."

'ER SAGTE, DASS ER SIE STÄNDIG SCHLUG'

K.C. erklärte, dass sie auch die Nachrichtenverläufe mit Yağmur in die Prozessakte aufgenommen hätten, und forderte eine umfassende Untersuchung des Falls: "In den Nachrichten, die sie mir schickte, sagte sie ständig, dass sie in die Türkei zurückkehren wolle, ihr Freund dies aber nicht erlaube, sie ständig schlage und schlecht behandle."

K.C. betonte, dass sie sowohl in den USA als auch in der Türkei einen Rechtsstreit begonnen hätten: "Wir werden diese Angelegenheit niemals auf sich beruhen lassen. Wir warten auf den Autopsiebericht zur genauen Todesursache. Ich möchte zumindest, dass meine Nichte in ihrem Grab in Frieden ruhen kann."


Nachrichtenquelle: 12punto

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