Sie lernten sich 2010 über Facebook kennen: Vaterschaftsklage gegen Hacı Sabancı eingereicht
Eine Frau namens F.D. hat eine Vaterschaftsklage gegen Hacı Sabancı eingereicht. Sie gab an, ihn 2010 über Facebook kennengelernt zu haben und nach ihren Treffen einen Sohn namens Uzay zur Welt gebracht zu haben.
Hacı Sabancı, das Kind des Ehepaars Arzu und Ömer Sabancı, trat am 10. Oktober mit Nazlı Kayı vor den Traualtar. Das Paar heiratete bei einer prunkvollen Hochzeit im Çırağan-Palast.
Nach Informationen von Odatv hat sich nun eine Entwicklung ereignet, die Hacı Sabancı schockiert.
F.D., die am 2. Februar 2021 ihren Sohn Uzay zur Welt brachte, hat eine Vaterschaftsklage gegen Hacı Sabancı eingereicht, mit dem sie nach eigenen Angaben häufigen Kontakt hatte und eine sexuelle Beziehung pflegte.
In der Klageschrift gibt F.D. an, Hacı Sabancı zwischen 2010 und 2011 über Facebook kennengelernt zu haben. Ihr erstes Treffen habe im Swissôtel in Istanbul stattgefunden. Nach häufigen Treffen hätten sie sich zuletzt am 21. Mai 2020 erneut getroffen und sexuell verkehrt.
Den Ausführungen in der Klageschrift zufolge wurden Hacı Sabancı nach der Geburt des Babys Uzay am 2. Februar 2021 Fotos des Kindes zugesandt. Als F.D. Hacı Sabancı mitteilte, dass das Kind von ihm sei, verschlechterte sich das Verhältnis zwischen den Parteien.
GEMEINSAM IM URLAUB
In der Klageschrift wird zudem festgehalten, dass Hacı Sabancı und F.D. im Jahr 2013 gemeinsam mit Freunden in einem Hotel namens Encore in Los Angeles Urlaub machten.
REISE NACH SANTORINI
Es wird angegeben, dass nach diesem Urlaub bis 2015 kein Kontakt bestand, sie sich jedoch zwischen 2017 und 2019 häufig trafen, oft im Hotel Sumahan.
Weiterhin wird aufgeführt, dass Hacı Sabancı F.D. im Jahr 2018 als Geste in den Urlaub auf die Insel Santorini schickte und sowohl die Flug- als auch die Hotelkosten übernahm.
F.D. HEIRATETE UND LIESS SICH SCHEIDEN
Den Aussagen in der Klageschrift zufolge verschlechterte sich das Verhältnis zwischen F.D. und Hacı Sabancı im Jahr 2019. Daraufhin heiratete die heute 37-jährige F.D. einen Mann namens S.K. und zog nach Belgien. Diese Ehe endete am 12. Februar 2020.
Das Baby Uzay, das am 2. Februar 2021 nach einer Schwangerschaftsdauer von 38 Wochen und 2 Tagen geboren wurde, wurde im Melderegister auf den Namen des Ex-Ehemanns von F.D. eingetragen.
'ANWALTSKOSTEN VON SABANCI ÜBERNOMMEN'
F.D., die Hacı Sabancı um Hilfe bei ihrer Scheidung bat und ihn ersuchte, einen Anwalt für sie zu finden, gab an, Sabancı habe ihr gesagt, sie solle sich selbst einen Anwalt suchen, habe aber zugesichert, die Anwaltskosten zu übernehmen. Informationen aus der Klageschrift zufolge überwies Hacı Sabancı zu verschiedenen Zeitpunkten Geld auf das Konto von F.D. über eine Person namens N.S.
JENE NACHT AM 21. MAI
Es wird festgehalten, dass F.D., die am 21. Mai bereits von ihrem Ehemann getrennt lebte, nach einer Einladung per Nachricht von Hacı Sabancı dessen Haus aufsuchte. Der Anwalt von F.D. vermerkte in der Klageschrift, dass die Parteien, die während ihrer gesamten Beziehung meist ungeschützten Geschlechtsverkehr hatten, auch in jener Nacht auf diese Weise intim wurden. Die WhatsApp-Korrespondenz zwischen Hacı Sabancı und F.D. zu diesem Thema wurde dem Gericht vorgelegt.
Der Ex-Ehemann von F.D., S.K., reichte eine Klage mit dem Antrag ein, "die Abstammung von Uzay K. anzufechten, mit der Begründung, dass das Kind nicht von ihm stamme, da es zwar während der bestehenden Ehe, aber in einer Phase der faktischen Trennung gezeugt wurde und innerhalb von dreihundert Tagen nach Ende der Ehe zur Welt kam".
HIER DIE WHATSAPP-KORRESPONDENZ:
Die angeblichen Gespräche zwischen F.D. und Hacı Sabancı, die dem Gericht vorgelegt wurden, lauten wie folgt:
21. Mai 2020
Hacı Sabancı: Wo bist du
F.D.: Ich bin zu Hause, mein Schatz
H.S.: Kommst du vorbei
F.D.: Ich komme, ich mache mich in einer halben Stunde auf den Weg, okay?
H.S.: Alles klar, komm um 22.30 Uhr.
F.D.: Alles klar, super.
H.S.: Mach dich in 1,5 Stunden auf den Weg.
F.D.: Okay.
H.S.: Ich warte, was wirst du anziehen
F.D.: Was möchtest du, dass ich anziehe
F.D.: Ich denke an das hier, mein Leben (Foto eines Kleides)
H.S.: Sehr gut.
F.D.: Oh, ich freue mich so, dass es dir gefällt.
H.S.: Komm in einer Stunde
F.D.: Okay
H.S.: Schreib mir, wenn du losfährst
F.D.: Okay
H.S.: Ich bin bereit und warte, wo bist du
F.D.: Ich warte auf ein Taxi, mein Schatz.
H.S.: Schreib mir, wenn du eingestiegen bist
F.D.: Ich bin losgefahren, mein Schatz. Kannst du mir deinen Standort schicken?
H.S.: Schick du mir doch deinen Standort, mal sehen.
F.D.: Ich fahre jetzt auf die E-5
H.S.: Was möchtest du trinken, was soll ich vorbereiten, Whisky?
'DNA-TEST DURCHFÜHREN'
F.D. beantragte beim Gericht eine beschleunigte Verhandlung, um Uzay nicht weiter zu schädigen, die Feststellung der Abstammung zwischen dem Kind und dem beklagten Vater mittels DNA-Analyse, die gerichtliche Feststellung der Vaterschaft des Beklagten und die anschließende Eintragung in das Melderegister.
Nachrichtenquelle: 12punto
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