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The Economist: Türkei ist ein bedeutender Serienexporteur

Das Magazin The Economist erklärte, dass die Türkei derzeit nach den USA und Großbritannien der größte Serienexporteur ist. Ein weiterer Faktor, den The Economist als Grund für die Beliebtheit türkischer Serien anführt, ist die Zensur.

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The Economist: Türkei ist ein bedeutender Serienexporteur

Laut The Economist ist der neue Favorit der türkischen Bevölkerung die Serie Gaddar, in der der berühmte Schauspieler Çağatay Ulusoy die Hauptrolle spielt.

The Economist schreibt, dass türkische Serien nicht nur im Nahen Osten, sondern auch in Europa und Lateinamerika beliebt sind, und gab an, dass die drei größten Importeure neuer türkischer Serien im vergangenen Jahr Spanien, Saudi-Arabien und Ägypten waren.

Das Magazin untersuchte auch die Gründe, warum türkische Serien im Ausland so stark geschaut werden. Laut The Economist ist der Hauptgrund die visuelle Attraktivität der Serien.

Das bedeutet, dass Landschaften, luxuriöse Kostüme und gutaussehende Schauspieler die Einschaltquoten der Serien erhöhen.

Andererseits schätzen arabische Zuschauer, dass türkische Serien Muslime als Helden darstellen und nicht, wie es Hollywood häufig tut, als "Terroristen" oder "Taxifahrer".

''UNNÖTIGE LIEBESSZENEN SIND ENTHALTEN''

Ein weiterer Faktor, den The Economist als Grund für die Bevorzugung türkischer Serien nennt, ist die Zensur. Das Magazin erinnert daran, dass alkoholische Getränke in den Serien verpixelt werden und Sexszenen verboten sind, und schrieb: "Die Zensur zwingt die Regisseure dazu, kreativ zu sein, und kann sogar die sexuelle Spannung für die Zuschauer erhöhen." Unter Verweis auf die Serie Erkenci Kuş betonte das Magazin, dass "sehnsüchtige Blicke und lange Berührungen unnötige Liebesszenen ersetzen".

The Economist schreibt, dass die Autorin Abby Jimenez, die den Bestseller-Roman "Yours Truly" der New York Times geschrieben hat, ihre Geschichte auf der Serie Sen Çal Kapımı basierte, und bewertete: "Einige Zuschauer scheinen froh zu sein, eine Pause von Sex und Gewalt im westlichen Fernsehen einzulegen."

Das Magazin schreibt, dass spanische Zuschauer ein Interesse an den hochwertigen Produktionen türkischer Serien haben, und behauptete, dass lateinamerikanische Serien "billig wirken", weshalb die prachtvollen Bilder in türkischen Serien auf Interesse stoßen.

DIE LÄNGE TÜRKISCHER SERIEN IM GESPRÄCH

Obwohl Serien in der Türkei einmal wöchentlich als Ganzes ausgestrahlt werden, werden sie beim Verkauf ins Ausland in Teile zerlegt und manchmal täglich ausgestrahlt. Laut The Economist sagt der Fernsehvertriebsunternehmer İzzet Pinto, dass koreanische Serien zwar gut seien, aber nur 13 Werbestunden dauern würden. Türkische Serien hingegen können bis zu etwa 200 Stunden lang sein.

Laut Parrot Analytics war die Serie Diriliş Ertuğrul während der COVID-19-Pandemie im Mai 2020 die weltweit am vierthäufigsten nachgefragte Serie.

Der damalige pakistanische Premierminister Imran Khan lobte das Programm aufgrund seiner "Widerspiegelung islamischer Werte", und in Lahore wurde eine Statue von Ertuğrul errichtet.

Die urdu-synchronisierte Fassung der Pilotfolge der Serie erreichte auf YouTube 153 Millionen Aufrufe.

AUCH DIE SERIE KULÜP WURDE ERWÄHNT

The Economist schreibt, dass neben Fernsehserien auch Produktionen für digitale Plattformen auf Interesse stoßen, und erwähnte auch die Serie Kulüp. Über die Serie wurde Folgendes gesagt:

"Die Serie erzählt von den Pogromen gegen Minderheiten in Istanbul in den 1950er Jahren. Ein politisch sensibles Thema, um es gelinde auszudrücken..."


Nachrichtenquelle: 12punto

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