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Tuğçe Tayfur reicht Klage gegen ihren Ex-Verlobten ein

Tuğçe Tayfur, die Tochter von Ferdi Tayfur und Necla Nazır, hat rechtliche Schritte gegen ihren Ex-Verlobten Burak Kalfa eingeleitet, da dieser sie durch Drohungen und Erpressung unter Druck gesetzt haben soll. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Haftstrafe von bis zu 10 Jahren für Kalfa; das Gericht hat die Anklageschrift bereits zugelassen.

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Tuğçe Tayfur reicht Klage gegen ihren Ex-Verlobten ein

Tuğçe Tayfur, Tochter der bedeutenden türkischen Musikgrößen Ferdi Tayfur und Necla Nazır, hat nach ihrer kontroversen Beziehung mit ihrem Ex-Verlobten Burak Kalfa den Rechtsweg beschritten. Nach dem Ende der Partnerschaft im Jahr 2023 behauptete Tayfur, dass Kalfa sie systematisch mit Drohungen und Beleidigungen konfrontiert habe. Auf Grundlage dieser Vorwürfe und der von Tayfur vorgelegten Nachrichten und Screenshots hat die Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft eine Anklageschrift erstellt und dem Gericht vorgelegt. Das Gericht hat die Anklageschrift geprüft und die Eröffnung des Verfahrens beschlossen.

"FÜR DICH GIBT ES KEIN ATMEN MEHR"

Wie die Zeitung Sabah berichtet, sollen in den Nachrichten, die in die Ermittlungsakte eingeflossen sind, drohende Formulierungen wie "Wir werden beide untergehen, für dich gibt es kein Atmen mehr, ich werde dich so tief in den Abgrund stürzen, dass du nie wieder herauskommen wirst" enthalten sein. In ihrer Anzeige gab Tayfur an, dass ihr Ex-Verlobter nach der Trennung über soziale Medien und WhatsApp psychischen Druck auf sie ausgeübt habe. Zudem habe er sie mit Bildern, die nicht ihr gehörten, erpresst und gedroht, diese an die Presse weiterzugeben. Auch der Vorwurf, er habe versucht, bei Tayfur die Angst zu schüren, sie könne "das Sorgerecht für ihren Sohn verlieren", ist Teil der Akte.

ER BESTREITET DIE NACHRICHTEN IN SEINER AUSSAGE

Burak Kalfa hingegen behauptete in seiner Aussage bei der Staatsanwaltschaft, dass der betreffende WhatsApp-Account nicht ihm gehöre und er die fraglichen Nachrichten nicht versendet habe. Kalfa wies die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurück, behauptete, Opfer einer Verleumdung zu sein, und reichte seinerseits eine Gegenanzeige ein.

BIS ZU 10 JAHRE HAFT GEFORDERT

Die Staatsanwaltschaft hat unter Berücksichtigung der vorgelegten digitalen Daten und Nachrichten eine Anklage gegen Burak Kalfa wegen "Bedrohung einer Frau", "Erpressung" und "Beleidigung" mit einer Gesamtforderung von bis zu 10 Jahren Haft erhoben.

Es wurde bekannt, dass die erste Verhandlung des Prozesses in den kommenden Tagen vor dem Istanbuler Strafgericht (Asliye Ceza Mahkemesi) stattfinden wird.


Nachrichtenquelle: 12punto

Ferdi Tayfur Tuğçe Tayfur