Für Abriss geräumtes Imam-Hatip-Gymnasium wurde zum 'Drogennest'
Das Tunalı Anadolu Imam-Hatip-Gymnasium in Eskişehir, das vor einem Jahr für einen geplanten Abriss und Neubau geräumt wurde, ist zum Schauplatz zwielichtiger Gestalten geworden, die das Schulgebäude in ein Trümmerfeld verwandelt haben. Anwohner beklagen: „Es wird nicht mehr als Bildungsstätte, sondern als Drogennest wahrgenommen.“
Vor kurzem brach im Tunalı Anadolu Imam-Hatip-Gymnasium im Stadtteil Tepebaşı, das vor einem Jahr für einen geplanten Neubau geräumt worden war, aus bisher ungeklärter Ursache ein Feuer aus. Die Rauchentwicklung versetzte die Anwohner in Angst.
Die seit einem Jahr leerstehende ehemalige Schule wurde nach dem Brand in Augenschein genommen. Das Schulgebäude, das mittlerweile einer Ruine gleicht, wurde nach dem Feuer dokumentiert.

In dem Schulgebäude, das von den Anwohnern als „ehemalige Bildungsstätte, jetzt Drogennest“ bezeichnet wird, wurden beschädigte Türen, Fenster und Wände sowie Brandspuren von Feuerstellen im Inneren festgestellt.
Es wird behauptet, dass nachts unbekannte Personen das Schulgelände betreten, auf dem leere Dosen von Feuerzeuggas und anderen Chemikalien gefunden wurden.
"WIR WOLLEN SO SCHNELL WIE MÖGLICH EINE NEUE SCHULE"
Dilek Taşdelen, die in der Nähe der Schule wohnt, äußerte ihre Besorgnis: „Wir wollen, dass das Gebäude abgerissen und so schnell wie möglich eine neue Schule gebaut wird, damit unsere Kinder an einem sicheren Ort lernen können. Neulich gab es einen Brand. Kinder gehen hinein und stehlen die Bücher des Staates.
Mein Kind besucht die Grundschule gegenüber. Ich möchte, dass diese Schule so schnell wie möglich saniert wird und unsere Kinder hier unterrichtet werden. Sie haben die Fenster und die Eisengitter der Türen zerstört.

Sie dringen durch die aufgebrochenen Türen ein. Sie klettern über die Zäune und durch die Fenster hinein und wieder heraus. Seit das Gebäude letztes Jahr zum Halbjahr geschlossen wurde, ist es in diesem Zustand. Es hieß, es würde abgerissen und eine neue Schule gebaut werden, aber ich weiß nicht, wie viel Wahrheit darin steckt“, sagte sie.

"JEDER, DER HIER NACHTS VORBEIKOMMT, HAT ANGST"
Der Anwohner Yunus Vurgucu erklärte, dass die Schule mittlerweile ein Unsicherheitsfaktor sei:
„Als das Feuer ausbrach, hat die Feuerwehr nicht gelöscht, es ist von selbst ausgegangen. Zwischen 18 und 19 Uhr kommen Drogenkonsumenten, Schulschwänzer oder Jugendliche hierher. Es wurde gesagt, die Schule würde abgerissen und neu gebaut, aber seit einem Jahr ist es so. Nachts brechen Diebe ein und stehlen die Kabel aus der Schule.

Die Anwohner vertreiben diejenigen, die sie sehen. Unsere Kinder kommen von der Schule und wir machen uns Sorgen. Jeder, der hier nachts vorbeikommt, hat Angst. Kinder können nicht alleine vorbeigehen. Wenn eine Schule gebaut werden soll, dann soll das schnell geschehen; wenn nicht, soll sie abgerissen werden und als leere Fläche bleiben.

Die Eindringlinge zünden drinnen Knallkörper, schlagen Fenster ein, stehlen Kabel und konsumieren Drogen. Niemand aus meiner Familie traut sich nachts alleine hier vorbeizugehen. Es wird nicht mehr als Bildungsstätte, sondern als Drogennest wahrgenommen.“
Nachrichtenquelle: İHA
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