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Protestierende Anwohner blockieren internationale Fernstraße

Im Bezirk Osmancık in Çorum blockierten Bürger die internationale Fernstraße D100-E80 und protestierten. Die Anwohner, die darauf hinwiesen, dass es auf der D100-E80 bereits zu tödlichen Unfällen gekommen sei, forderten den Bau eines Fußgängerüberwegs oder einer Überführung.

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Protestierende Anwohner blockieren internationale Fernstraße

Die im August 2023 begonnenen Straßenbauarbeiten auf der Fernstraße D-100-E80 in Osmancık dauern an. Die Bauarbeiten finden auf einer Strecke von etwa 4 Kilometern zwischen der Kreuzung Çorum und der Kreuzung Kamil auf beiden Seiten statt. Im Rahmen der Arbeiten wurden die Kreuzung und die Fußgängerüberwege, die das Viertel Şenyurt mit dem Viertel Cumhuriyet am Ömer-Derindere-Boulevard verbinden, entfernt.

Die Bewohner des Viertels Şenyurt, die gegen die Aufhebung der Ampelkreuzung und der Fußgängerüberwege protestierten, wiesen insbesondere darauf hin, dass die Sicherheit ihrer Kinder, die den Weg zur Schule nutzen, nicht mehr gewährleistet sei. Die Anwohner, die eine Stunde lang protestierten, ließen außer Krankenwagen keine Fahrzeuge passieren, was zu langen Fahrzeugschlangen in beiden Richtungen der Fernstraße führte.

Während Polizeieinheiten Sicherheitsvorkehrungen auf der blockierten Straße trafen, schaltete sich der Abgeordnete von Çorum, Oğuzhan Kaya, telefonisch dazu und sprach mit dem Ortsvorsteher von Şenyurt, Resul Bahar. Der Bezirksgouverneur von Osmancık, Furkan Duman, der Polizeichef Hasan Hüseyin Gür sowie Mitglieder des Gemeinderats begaben sich ebenfalls an den Ort des Protests, um sich die Forderungen der Bürger anzuhören.

"BEZIRKSGOUVERNEUR DUMAN: IHRE BOTSCHAFT IST ANGEKOMMEN"

Der Bezirksgouverneur von Osmancık, Furkan Duman, der zum Ort des Protests kam, erklärte, dass die Botschaft angekommen sei: "Sie haben Ihre Botschaft übermittelt, wir verstehen Sie. Wir sind der Meinung, dass das, was Sie sagen, richtig ist. Wir haben gemeinsam mit unserem Bürgermeister bei der Regionaldirektion darauf hingewiesen, dass unbedingt eine Lösung für den Übergang gefunden werden muss. Sie haben erklärt, dass sie dies prüfen werden. Unser Gouverneur ist ebenfalls informiert und lässt grüßen; er wird sich persönlich darum kümmern. Sie haben Ihr demokratisches Recht genutzt und Ihre Botschaft übermittelt. Alles Weitere liegt nun bei uns. Wir werden die notwendigen Gespräche führen, um sicherzustellen, dass das Thema bestmöglich gelöst wird", sagte er.

Die am Protest teilnehmenden Anwohner äußerten ihren Unmut mit Sprechchören wie: "Wir wollen eine Straße, wir können nicht zur Schule, zum Markt oder zur Arbeit gelangen, wir werden uns unser Recht auf eine Unterführung erkämpfen." Der etwa einstündige Protest endete ohne Zwischenfälle.


Nachrichtenquelle: İHA

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