Vorwurf des verdächtigen Säuglingstodes in Privatklinik: Entlassung stand bevor
In einer Privatklinik in Zeytinburnu soll ein neugeborenes Baby gestorben sein, während es angeblich in ein anderes Krankenhaus verlegt werden sollte. Die Familie, die den Tod des Kindes auf Fahrlässigkeit zurückführt, hat bei der Polizei Anzeige gegen das Krankenhaus erstattet.
Das Ehepaar Aladdin Taşdemir (44) und Feride Taşdemir (41), wohnhaft im Stadtteil Veliefendi in Zeytinburnu, erwartete die Geburt ihres vierten Kindes, als die Mutter am 16. Januar zur Entbindung in das Sante Plus Krankenhaus in Zeytinburnu eingeliefert wurde.
Das Baby kam per Kaiserschnitt zur Welt. Berichten zufolge war das Kind, das die Familie Hamza nennen wollte, bei bester Gesundheit. Am 17. Januar leiteten die Krankenhausmitarbeiter die Entlassung ein und erklärten, es gebe keinerlei Probleme.
Wie behauptet wird, wurde das Baby Hamza zur letzten Kontrolle von der Familie getrennt, in einen anderen Raum gebracht und dort vier Stunden lang festgehalten. Während dieser Zeit erhielt die Familie trotz beharrlicher Nachfragen zum Gesundheitszustand des Babys keinerlei Informationen.
Die Krankenhausleitung teilte der Familie mit, dass sie das Baby in das Avrasya-Krankenhaus verlegen wolle. Das aufnehmende Privatkrankenhaus lehnte die Verlegung jedoch ab, nachdem es Informationen über den Zustand des Kindes erhalten hatte und feststellte, dass das Baby bereits verstorben war. Später informierte das Sante Plus Krankenhaus die Familie über den Tod des Kindes. Die Familie, die den Vorfall für dubios hält, erstattete daraufhin bei der Polizei Anzeige gegen das Krankenhaus.
Unterdessen wurde der verstorbene Säugling Hamza zur Autopsie in das Institut für Rechtsmedizin (Adli Tıp Kurumu) in Yenibosna gebracht. Nach Abschluss der Obduktion wurde der Leichnam des Babys von der Familie in Empfang genommen.
Der Vater des Kindes, Aladdin Taşdemir, äußerte sich zu dem Vorfall: „Wir haben meine Frau am 16. des Monats in das Sante Plus Krankenhaus in Zeytinburnu gebracht. Dort kam das Kind per Kaiserschnitt zur Welt. Das Kind war kerngesund, es hatte keinerlei Beschwerden.
Die Mutter stillte das Kind, es gab keine Probleme. Am 17. wurde uns gesagt, dass wir entlassen werden. Meine Frau wollte, dass das Baby vor der Entlassung noch einmal untersucht wird. Dann nahmen sie das Baby und brachten es in einen anderen Raum.
Sie gaben uns das Baby nicht zurück und sagten uns auch nichts. Es hieß, dem Kind gehe es gut, es sei nichts, aber es blieb dort 3-4 Stunden. Was dort passiert ist, weiß ich nicht. Im Krankenhaus mangelt es an Ausrüstung. Als wir ins Krankenhaus kamen, funktionierten die Heizungen nicht, wir blieben 2-3 Stunden in der Kälte. Es gab keine Intubationsmöglichkeit. Nachdem das Kind dort 3-4 Stunden lang festgehalten wurde, hieß es, man werde es in das Avrasya-Krankenhaus verlegen.
Obwohl das Kind eigentlich nichts hatte, war es bei der Verlegung in das andere Krankenhaus bereits verstorben. Uns wurde nichts über die Todesursache gesagt. Wir sind dann zur Polizei gegangen und haben Anzeige erstattet“, sagte er.
Nachrichtenquelle: İHA
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