Weitere Vermisstenmeldung eines Kindes aus Çanakkale: Der 12-jährige Resul Guliyev wird überall gesucht
Neue Aufnahmen des 12-jährigen Resul Guliyev sind aufgetaucht, der sein Zuhause im Dorf Pınarbaşı im Bezirk Ezine in Çanakkale verlassen hatte und nicht zurückgekehrt war. Die Aufnahmen der Sicherheitskameras am Dorfausgang zeigen, wie das Kind auf die Treppe eines Hauses steigt und sich anschließend in Richtung des Dorfausgangs bewegt.
Während der Mordfall Narin Güran weiterhin die Schlagzeilen beherrscht, erreichte uns eine weitere Vermisstenmeldung eines Kindes aus Çanakkale.
Im Dorf Pınarbaşı im Bezirk Ezine in Çanakkale ging der 12-jährige Resul Guliyev am Morgen gemeinsam mit seiner Familie zur Schule.
Nach der Rückkehr aus der Schule erzählte der 12-jährige Resul seiner Mutter, dass er seine Schultasche zerrissen habe. Die Mutter, Yakut Askerova, ermahnte daraufhin ihr Kind. Aus Angst nach dieser Zurechtweisung verließ Resul das Haus. Als die Familie am Abend bemerkte, dass ihr Kind nicht nach Hause zurückgekehrt war, meldete sie den Vorfall beim 112-Notruf. Auf die Meldung hin wurden Einheiten der Gendarmerie, AFAD und UMKE zum Einsatzort entsandt.
GROSSANGELEGTE SUCHAKTION EINGELEITET
Die zum Einsatzort entsandten Teams leiteten eine großangelegte Suche innerhalb und in der Umgebung des Dorfes ein. Die Sicherheitskameras im Dorf wurden einzeln ausgewertet. Es wurde festgestellt, dass Resul zuletzt von einer Sicherheitskamera am Dorfausgang erfasst wurde.

DIE VERZWEIFELTE MUTTER SCHILDERT DIE MOMENTE
Die verzweifelte Familie, die die ganze Nacht an den Sucharbeiten teilgenommen hatte, kehrte in den Morgenstunden nach Hause zurück. Resuls Mutter, Yakut Askerova, sagte: „Gestern war der erste Schultag. Wir sind zusammen zur Schule gegangen. Eigentlich müsste er in die 6. Klasse gehen, aber da er ein Jahr wiederholen musste, hat er erneut mit der 5. Klasse begonnen. Wir sind morgens aufgewacht, ich habe Frühstück vorbereitet. Er hatte noch fehlende Schulsachen, wir sind zum Schreibwarengeschäft gegangen und haben sie besorgt. Wir sind zur Schule gegangen, nach der Nationalhymne kam er zu mir, sagte ‚Mama, ich habe mich eingewöhnt‘ und küsste mich auf die Wange. Ich bin nach Hause zurückgekehrt, als Resul in die Klasse ging. Gegen 16.30 Uhr kam mein Sohn nach Hause. Er hatte das Fach für die Wasserflasche an seiner Tasche beschädigt. Ich war gerade mit der Hausarbeit beschäftigt, und als er es mir sagte, habe ich ihn unwillkürlich ausgeschimpft. Er sagte: ‚Mama, wenn du es nähst, geht es wieder‘, aber ich habe zu sehr auf ihm herumgehackt. Ich fragte, warum du das getan hast, mein Sohn – hätte ich es doch bloß nicht gesagt. Er hatte Angst vor mir und ist hinten aus dem Haus herausgegangen. Er war schon einmal ohne mein Wissen in einem Restaurant, ich hatte ihn ermahnt, und er war von zu Hause weggelaufen. Wir hatten ihn im Dorf gefunden. Wir haben im Dorf oder im Zentrum keine Verwandten. Er wurde auch von den Kameras am Dorfausgang erfasst. Als ich ihn dort sah, war ich ein wenig erleichtert.“

Unterdessen wurden die Sucharbeiten nach dem Kind mit den ersten Lichtstrahlen des Tages wieder aufgenommen.
Nachrichtenquelle: İHA
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