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Fatih Portakal reagiert scharf auf Vorwürfe gegen Journalisten

Als Reaktion auf die Behauptungen, dass einige Journalisten im Rahmen der Ermittlungen gegen die Stadtverwaltung von Istanbul (İBB) Gelder von der Gemeinde erhalten hätten, wies SÖZCÜ TV-Moderator Fatih Portakal diese Vorwürfe als "Gerüchte-Anklageschrift" zurück.

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Fatih Portakal reagiert scharf auf Vorwürfe gegen Journalisten

Die regierungsnahe Zeitung Akşam Gazetesi hatte im Zuge der Ermittlungen gegen die Stadtverwaltung von Istanbul (İBB) behauptet, dass einige Journalisten Gelder von der Gemeinde erhalten hätten. Die betroffenen Journalisten reagierten darauf mit scharfer Kritik.

Die bekannten Journalisten Ruşen Çakır, Barış Pehlivan, Yavuz Oğhan, Nevşin Mengü und Bahar Feyzan erklärten, dass diese Vorwürfe haltlos seien, und wiesen die Anschuldigungen zurück, sie seien von Emrah Bağdatlı, dem Assistenten des Vorstandsvorsitzenden der Medya A.Ş, Murat Ongun, finanziert worden.

SÖZCÜ TV-Hauptnachrichtenmoderator Fatih Portakal äußerte sich zu diesen Vorwürfen und bezeichnete sie als "Gerüchte-Anklageschrift". Portakal sagte: "Ich kenne die meisten von ihnen und glaube nicht, dass sie so etwas getan haben. Es wurde behauptet, dass einige Journalisten Geld erhalten hätten, als ob jemand auf einen Knopf gedrückt hätte. Natürlich haben sie auch Stellungnahmen abgegeben."

"WAS BEWEIST EIN TELEFONAT"

Portakal erinnerte an den Ergenekon-Prozess in der Vergangenheit des Journalismus und sagte: "Zielscheiben setzen, Rufmord begehen. Man muss Beweise vorlegen, mein Freund. Wollen Sie eine Gerüchte-Anklageschrift vorbereiten, Herr Staatsanwalt! Was kann ein Telefonat schon beweisen? Außerdem darf man miteinander sprechen. Auch ich habe Ekrem İmamoğlu nach seiner Wahl gratuliert. Er ist ein Freund aus Unizeiten. Also, der Mann darf doch wohl sprechen, was ist daran verkehrt?", so Portakal.

Portakal übte zudem Kritik an regierungstreuen Journalisten und erklärte: "Wenn wir uns die regierungstreuen Journalisten ansehen, müsste man gegen alle von ihnen Ermittlungen einleiten. Komm mal her, warum bist du in das Flugzeug gestiegen, warum hast du dich mit diesem Minister getroffen? Wir sprechen hier von einem System, das auf Gerüchten basiert. Wir werden mit der Zeit sehen, was für eine Anklageschrift uns da erwarten wird."


Nachrichtenquelle: 12punto

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