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Türk-Metal-Gewerkschaft erzielt keine Einigung mit MESS

Die Türk-Metal-Gewerkschaft teilte mit, dass sie heute auf Einladung des Arbeitgeberverbandes Türkiye Metal Sanayicileri Sendikası (MESS) zusammengekommen seien, jedoch keine Einigung erzielen konnten.

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Türk-Metal-Gewerkschaft erzielt keine Einigung mit MESS

MESS schlug der Türk-Metal-Gewerkschaft vor, die Stundenlöhne mit Wirkung zum 1. September 2023 für die ersten 6 Monate zunächst um 32 Prozent zu erhöhen, nach Anwendung der prozentualen Erhöhung eine pauschale Erhöhung der Stundenlöhne um 20,5 Lira vorzunehmen und anschließend, begrenzt auf 10 Dienstjahre, eine weitere Erhöhung der Stundenlöhne um 1,5 Lira pro Dienstjahr zu gewähren.

In der von der Gewerkschaft veröffentlichten Erklärung hieß es: „MESS hat weiterhin Vorschläge auf dem Tisch gelassen, die unsere erworbenen Rechte beschneiden würden, insbesondere die Forderung nach einer dreijährigen Vertragslaufzeit, die Abschaffung der ergänzenden Krankenversicherung und die Kürzung von Prämien für Tage, an denen nicht gearbeitet wurde. Unsere Delegation hat die vorgelegten Angebote nicht akzeptiert und die Verhandlungen beendet.“

Die dem TÜRK-İŞ-Dachverband angehörende Türk-Metal-Gewerkschaft gab bekannt, dass sie heute auf Einladung des Arbeitgeberverbandes Türkiye Metal Sanayicileri Sendikası (MESS) zu einem Treffen in die MESS-Zentrale gerufen wurde. Die Türk-Metal-Gewerkschaft teilte mit, dass das von MESS angebotene Gesamtpaket einer Lohnerhöhung von 73 Prozent auf die bestehenden Löhne entspreche, eine Einigung jedoch nicht erzielt werden konnte.

„VERHANDLUNGEN WURDEN BEENDET“

In der schriftlichen Erklärung der Türk-Metal-Gewerkschaft wurde Folgendes festgehalten:

„Bei dem Treffen, das heute (am 13. Januar 2024) auf Einladung von MESS in deren Zentrale stattfand, schlug die Arbeitgeberseite vor, die Stundenlöhne mit Wirkung zum 1. September 2023 für die ersten 6 Monate zunächst um 32 Prozent zu erhöhen, nach Anwendung der prozentualen Erhöhung eine pauschale Erhöhung der Stundenlöhne um 20,5 TL vorzunehmen und anschließend, begrenzt auf 10 Dienstjahre, eine weitere Erhöhung der Stundenlöhne um 1,5 TL pro Dienstjahr zu gewähren. Die Gesamtauswirkung dieses von MESS angebotenen Erhöhungspakets auf den Durchschnittslohn beträgt 73 Prozent.

MESS schlug zudem eine Erhöhung der Sozialleistungen um jährlich 90 Prozent mit Wirkung zum 1. September 2023 vor. Für die darauffolgenden Halbjahre wurde das Angebot wiederholt, die Löhne in Höhe der jeweiligen Halbjahresinflation und die Sozialleistungen in Höhe der jährlichen Inflationsrate anzupassen.

Darüber hinaus hat MESS weiterhin Vorschläge auf dem Tisch gelassen, die unsere erworbenen Rechte beschneiden würden, insbesondere die Forderung nach einer dreijährigen Vertragslaufzeit, die Abschaffung der ergänzenden Krankenversicherung und die Kürzung von Prämien für Tage, an denen nicht gearbeitet wurde. Unsere Delegation hat die vorgelegten Angebote nicht akzeptiert und die Verhandlungen beendet.“

WAS WAR VORHER GESCHEHEN?

Die Türk-Metal-Gewerkschaft hatte am 10. Januar einen Streikbeschluss angekündigt, nachdem in den Verhandlungen zum Gruppentarifvertrag, der über 400 Arbeitsstätten bei insgesamt 196 Arbeitgebern umfasst und etwa 145.033 Arbeiter betrifft, keine Einigung mit MESS erzielt werden konnte. Zudem wurde mitgeteilt, dass die gewerkschaftlich organisierten Metallarbeiter in den zu MESS gehörenden Betrieben beschlossen hätten, ab gestern keine Überstunden mehr zu leisten.


Nachrichtenquelle: 12punto

Streik Gespräch MESS Gewerkschaft Türk Metal Sendikası