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Atilla Türker bewertet die Fußball-Agenda für 12punto: Supercup-Krise, Ali Koç-Abdulkadir Selvi-Debatte und die Schiedsrichter...

Der Journalist Atilla Türker sprach mit 12.punto.com.tr über die FETÖ-Debatte, die nach dem abgesagten Supercup-Finale zwischen Fenerbahçe-Präsident Ali Koç und dem Hürriyet-Kolumnisten Abdülkadir Selvi entbrannte, über umstrittene Schiedsrichterentscheidungen und das verschobene Supercup-Spiel. Türker erklärte, der Hauptgrund für das Nichtstattfinden des Supercup-Spiels sei der türkische Fußballverband (TFF).

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Atilla Türker bewertet die Fußball-Agenda für 12punto: Supercup-Krise, Ali Koç-Abdulkadir Selvi-Debatte und die Schiedsrichter...

Selçuk ÇELİK-12punto.com.tr

Der Journalist Atilla Türker bewertete die jüngsten Entwicklungen in der Sport-Agenda bei 12.punto.com.tr.

Türker äußerte sich zu den Ereignissen in der Sportwelt, vom Supercup-Finale, das in Saudi-Arabien nicht ausgetragen werden konnte, bis hin zur ''FETÖ''-Debatte zwischen Fenerbahçe-Präsident Ali Koç und Abdülkadir Selvi.

DIE SPANNUNGEN ZWISCHEN ALİ KOÇ UND ABDÜLKADİR SELVİ

Der Hürriyet-Kolumnist Abdülkadir Selvi hatte das Banner mit dem Zitat des Staatsgründers Mustafa Kemal Atatürk ''Frieden in der Heimat, Frieden in der Welt'', das beim für den 29. Dezember 2023 geplanten, aber später abgesagten Supercup-Spiel gezeigt werden sollte, mit der ''FETÖ'' in Verbindung gebracht und gefragt: ''War das Einzige, was man für das Spiel finden konnte, das Zitat 'Frieden in der Heimat, Frieden in der Welt', das die FETÖ-Anhänger beim Putschversuch vom 15. Juli verwendet haben?''

Fenerbahçe-Präsident Ali Koç antwortete daraufhin an Selvi gerichtet: ''Du bist derjenige, der damals wegen der FETÖ Rotz und Wasser geheult hat; wer bist du, dass du Fenerbahçe mit der FETÖ in Verbindung bringst?''

ALİ KOÇ IST EIN GROSSES GLÜCK FÜR FENERBAHÇE

Der Journalist Atilla Türker bewertete diese Polemik zwischen Fenerbahçe-Präsident Ali Koç und Abdülkadir Selvi wie folgt: ''Ali Koç ist in jeder Hinsicht eine der herausragenden Persönlichkeiten in der Geschichte der Republik Türkei. Ich glaube, dass Ali Koç ein großes Glück für Fenerbahçe ist. Er hat sich voll und ganz für den Erfolg von Fenerbahçe eingesetzt. Man hätte sich gewünscht, dass er sehr erfolgreich ist, denn der türkische Fußball braucht saubere Menschen, aber leider war er sehr erfolglos. Abdülkadir Selvi hingegen ist ein Name, der für seine widersprüchlichen Artikel bekannt ist. Ich stimme den Aussagen von Ali Koç zu. Die Erklärungen von Abdülkadir Selvi zu diesem Thema finde ich lächerlich.''

"DER GRÖSSTE GRUND FÜR DAS NICHTSTATTFINDEN DES SUPERCUP-FINALES..."

Türker äußerte sich auch zum Supercup-Finale, das zwischen dem Süper-Lig-Meister Galatasaray und dem türkischen Pokalsieger Fenerbahçe in Saudi-Arabien stattfinden sollte, aber zu einer großen Krise führte: ''Ich bin zu der Zeit, als das Spiel stattfinden sollte, nach Saudi-Arabien gereist und habe die Ereignisse aus nächster Nähe verfolgt. Ich habe den ganzen Tag über auf vielen Fernsehsendern live berichtet. Ich kann ganz klar sagen, dass der größte Grund für das Nichtstattfinden dieses Spiels die Unzulänglichkeit und die mangelnde Ernsthaftigkeit des türkischen Fußballverbandes ist. Fenerbahçe hat die Situation äußerst gut gehandhabt. Aber einige Kreise versuchten, die Schuld zuerst Fenerbahçe und dann Galatasaray zuzuschieben. Ich denke, dass dem einige politische Gründe zugrunde liegen.''

"ICH GLAUBE NICHT, DASS SICH DAS SCHIEDSRICHTERWESEN BESSERN WIRD"  

Atilla Türker sprach auch das Thema Schiedsrichter an, das im türkischen Fußball für Krisen sorgt und derzeit am meisten diskutiert wird: ''Ich verfolge den Fußball seit 50 Jahren. Seit etwa 40 Jahren bin ich auch in der Schiedsrichter-Community aktiv. Ich habe bisher viele Schiedsrichter-Seminare aus nächster Nähe verfolgt. Es gab in der Türkei schon immer ein Schiedsrichterproblem, aber die Schiedsrichter waren noch nie in einer so schlechten Verfassung. Denn Faktoren wie Vetternwirtschaft, Vereinsmeierei, Regionalismus, Lobbyismus, Opportunismus, der Wunsch der Schiedsrichter, mehr Spiele zu leiten, und mangelnde Ausbildung kamen zusammen, und die türkischen Schiedsrichter sind abgestürzt. Ehrlich gesagt, war das Unheil schon lange absehbar. Es ist mittlerweile sogar sehr schwierig, einen Präsidenten für das Zentrale Schiedsrichterkomitee zu finden. Die Entwicklung ist äußerst schlecht und ich glaube nicht, dass sich diese Entwicklung bessern wird'', schloss er seine Worte.


Nachrichtenquelle: Selçuk Çelik

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