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Die Anführer der Revolution in der Türkei: Deniz Gezmiş, Yusuf Aslan, Hüseyin İnan! 53 Jahre seit der Hinrichtung der 'Drei Sprösslinge'

Der Kampf von Deniz Gezmiş, Yusuf Aslan und Hüseyin İnan, die am 6. Mai 1972 hingerichtet wurden, lebt in der Erinnerung fort. Die drei Revolutionäre, deren Hinrichtung durch einen Beschluss der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) vollstreckt wurde, haben einen unauslöschlichen Eindruck in der Unabhängigkeitsgeschichte der Türkei hinterlassen.

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Die Anführer der Revolution in der Türkei: Deniz Gezmiş, Yusuf Aslan, Hüseyin İnan! 53 Jahre seit der Hinrichtung der 'Drei Sprösslinge'

Deniz Gezmiş, Hüseyin İnan und Yusuf Aslan, die gegen Imperialismus, Faschismus, Krieg und Armut kämpften, zählten zu den Symbolfiguren der 68er-Generation in der Türkei.

Diese drei patriotischen jungen Männer, die zu den Anführern der Revolutionäre gehörten, welche die 6. US-Flotte ins Meer zurückwarfen, opferten ihr Leben für ihre Ideale.

Dass Kreise, die heute mit Unabhängigkeitsrhetorik hervorstechen, damals die Hinrichtungsentscheidung unterstützten, bleibt bis heute ein kontroverses Thema. Auch die Milli-Görüş-Bewegung wird als eine der Strukturen genannt, die diesen Prozess unterstützten.

DER MILITÄRPUTSCH VOM 12. MÄRZ VERSCHÄRFTE DEN DRUCK AUF STUDENTENBEWEGUNGEN

Die 68er-Jugendbewegung, die weltweit ihre Wirkung entfaltete, fand auch in der Türkei an den Universitäten Widerhall. Gegen Deniz Gezmiş, der 1969 die Besetzung der juristischen Fakultät der Universität Istanbul anführte, wurde ein Haftbefehl erlassen. Gezmiş ging jedoch nach Palästina, bevor er gefasst werden konnte.

Das nach dem Memorandum vom 12. März 1971 errichtete Militärregime zielte direkt auf die Studentenbewegungen ab. Viele Mitglieder der THKO und THKP-C wurden verhaftet oder getötet. Gezmiş, Aslan und İnan wurden in diesem Prozess nacheinander in Gemerek, Şarkışla und Kayseri gefasst.

SIE WURDEN VOR EINEM MILITÄRGERICHT ANGEKLAGT UND ZUM TODE VERURTEILT

Gezmiş, İnan und Aslan wurden vor dem Militärgericht Nr. 1 des Kriegsrechtskommandos Ankara unter dem Vorsitz von Brigadegeneral Ali Elverdi angeklagt. Die Anklage wurde von Baki Tuğ vertreten. Das Gericht verurteilte Gezmiş, Aslan und İnan zum Tode.

Einer der Versuche, sie zu retten, wurde unter der Führung von Mahir Çayan unternommen. Drei ausländische Techniker, die in einer Radarstation der NATO arbeiteten, wurden entführt, um einen Austausch zu erzwingen. Sie wurden jedoch bei einem Gefecht in dem Haus, in dem sie in Kızıldere eingekesselt waren, getötet.

VOM PARLAMENT MIT „DREI ZU DREI“-RUFEN BESTÄTIGT

Die Todesurteile wurden am 24. April 1972 in der Großen Nationalversammlung der Türkei mit 273 Ja-Stimmen gegen 48 Nein-Stimmen bestätigt. Bei der Entscheidung, die mit massiver Unterstützung der Fraktion der Gerechtigkeitspartei (Adalet Partisi) verabschiedet wurde, fielen die „Drei zu drei“-Rufe auf. Diese Rufe wurden als Anspielung auf die nach dem Putsch von 1960 hingerichteten Menderes, Zorlu und Polatkan interpretiert.

Der CHP-Vorsitzende İsmet İnönü und Generalsekretär Bülent Ecevit hingegen stimmten gegen die Todesstrafe bei politischen Verbrechen.

SIE WURDEN IM ERSTEN MORGENLICHT IN ULUCANLAR GEHENKT

Am Morgen des 6. Mai 1972 wurden Deniz Gezmiş, Yusuf Aslan und Hüseyin İnan im Gefängnis Ulucanlar in Ankara hingerichtet. Gezmiş und Aslan waren 25, Hüseyin İnan war erst 23 Jahre alt. Das Gefängnis Ulucanlar, das heute als Museum dient, bleibt der Ort, der dieses tragische Ereignis im kollektiven Gedächtnis bewahrt.


Nachrichtenquelle: 12punto

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