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1.-Mai-Botschaft der Kemalist Aydınlanma Derneği: Die Rechte der Arbeit zu schützen bedeutet, die Republik zu verteidigen

Buket Müftüoğlu, Vorstandsmitglied und Pressesprecherin der Kemalist Aydınlanma Derneği, betonte anlässlich des 1. Mai, dem Tag der Arbeit und Solidarität, dass die Republik ein auf Arbeit basierendes Zivilisationsprojekt sei, und unterstrich die Bedeutung von sozialer Gerechtigkeit und wirtschaftlicher Unabhängigkeit.

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1.-Mai-Botschaft der Kemalist Aydınlanma Derneği: Die Rechte der Arbeit zu schützen bedeutet, die Republik zu verteidigen

Die Kemalist Aydınlanma Derneği hat anlässlich des 1. Mai, dem Tag der Arbeit und Solidarität, eine schriftliche Presseerklärung veröffentlicht. Buket Müftüoğlu, Vorstandsmitglied und Pressesprecherin, die die Erklärung im Namen des Vereins abgab, erklärte, dass die Gründungsphilosophie der Republik Türkei auf der Würde der Arbeit und sozialer Gerechtigkeit beruhe.

In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass die unter der Führung von Mustafa Kemal Atatürk gegründete Republik nicht nur ein Projekt für politische Unabhängigkeit, sondern ein umfassendes Transformationsprojekt sei, das auf wirtschaftliche Souveränität und soziale Gerechtigkeit abziele. Arbeit werde in diesem Verständnis als grundlegendes Element für Entwicklung und Unabhängigkeit anerkannt.

Unter Verweis auf den Wirtschaftskongress von Izmir erinnerte die Sprecherin der Kemalist Aydınlanma Derneği, Buket Müftüoğlu, daran, dass der Kongress, der in der schwierigsten Phase des Unabhängigkeitskrieges einberufen wurde, die wirtschaftliche und soziale Dimension der Unabhängigkeit aufgezeigt habe. Zu den damals gefassten Beschlüssen gehörten die Einführung des Begriffs „Arbeiter“ (işçi) anstelle von „Tagelöhner“ (amele), die Begrenzung der täglichen Arbeitszeit auf acht Stunden, das Recht auf einen wöchentlichen Ruhetag sowie Regelungen zum Arbeitsschutz.

WIRTSCHAFTLICHE UNABHÄNGIGKEIT IST DURCH DEN SCHUTZ DER ARBEIT MÖGLICH

In der Erklärung des Vereins wurde betont, dass der Gründungswille der Republik Arbeit nicht nur als wirtschaftlichen Faktor, sondern als Grundlage für Menschenwürde und soziale Gerechtigkeit betrachtete. Während unterstrichen wurde, dass der Arbeiter kein passives, sondern ein konstitutives Element der Republik sei, wurde erklärt, dass politische Unabhängigkeit nur durch wirtschaftliche Unabhängigkeit und diese wiederum nur durch den Schutz der Arbeit möglich sei. In der Erklärung, die den 1. Mai als Symbol für Schweiß, Produktion und Solidarität bezeichnete, wurde betont, dass eine Türkei, in der Arbeit den ihr gebührenden Wert erfährt, faire Arbeitsbedingungen herrschen und Wohlstand gerecht verteilt wird, zu den grundlegenden Zielen der Republik gehöre.

Zum Abschluss ihrer Erklärung gratulierte die Kemalist Aydınlanma Derneği allen Arbeitern und Werktätigen zum 1. Mai, dem Tag der Arbeit und Solidarität, und bekräftigte die Botschaft: „Die Rechte der Arbeit zu schützen bedeutet, die Republik zu verteidigen.“

Der vollständige Wortlaut der Erklärung lautet wie folgt:

„Die unter der Führung von Mustafa Kemal Atatürk gegründete Republik Türkei ist nicht nur ein Akt politischer Unabhängigkeit; sie ist ein tiefgreifendes Zivilisationsprojekt, das die Würde der Arbeit zur Grundlage macht und Produktion mit sozialer Gerechtigkeit verbindet. In diesem Verständnis wurde Arbeit als die grundlegende Kraft anerkannt, die die Unabhängigkeit der Nation bewahrt und ihre Entwicklung ermöglicht.

Der Wirtschaftskongress von Izmir, der während des Unabhängigkeitskrieges, noch vor der Ausrufung der Republik und in einer Zeit großer Not, einberufen wurde, hat gezeigt, dass Unabhängigkeit nicht auf einen militärischen Sieg beschränkt bleiben darf, sondern durch wirtschaftliche Souveränität und soziale Gerechtigkeit vervollständigt werden muss. Die auf diesem Kongress gefassten Beschlüsse – die Einführung des Begriffs „Arbeiter“ anstelle von „Tagelöhner“, die Begrenzung der Arbeitszeit auf acht Stunden, die Anerkennung des Rechts auf einen wöchentlichen Ruhetag, die Einführung von Regelungen zu Arbeitsschutz und sozialer Sicherheit sowie die Anerkennung des 1. Mai als Feiertag für Arbeiter – waren klare Zeichen für den Wert, der der Arbeit beigemessen wurde.

Der Gründungswille der Republik betrachtete Arbeit nicht nur als wirtschaftliches Element, sondern als Grundlage für soziale Gerechtigkeit und Menschenwürde. Deshalb ist der Arbeiter kein passives Element der Republik, sondern ihre konstitutive Kraft. Das Verständnis, dass politische Unabhängigkeit durch wirtschaftliche Unabhängigkeit und wirtschaftliche Unabhängigkeit durch den Schutz der Arbeit möglich ist, leuchtet uns auch heute noch den Weg.

Heute, am 1. Mai, ist es als Symbol für Schweiß, Produktion und Solidarität ein Tag, um sich auf die Grundwerte der Republik zu besinnen. Eine Türkei, in der Arbeit den ihr gebührenden Wert erfährt, menschenwürdige Arbeitsbedingungen herrschen und der gesellschaftliche Wohlstand gerecht verteilt wird, ist das unveränderliche Ziel der Republik.

In diesem Bewusstsein gratulieren wir als Kemalist Aydınlanma Derneği allen Arbeitern und Werktätigen, die mit ihrer Arbeit zur Entwicklung unseres Landes beitragen, zum 1. Mai, dem Tag der Arbeit und Solidarität.

Die Rechte der Arbeit zu schützen bedeutet, die Republik zu verteidigen.“


Nachrichtenquelle: 12punto

Tag der Arbeit und Solidarität am 1. Mai Atatürk Unabhängigkeit Verein