AKP-Abgeordneter Yücel Arzen ruft Sezen Aksu und Tarkan zum „Rahmengesetz“ auf
Der AKP-Abgeordnete für Istanbul, Yücel Arzen, rief in seiner Rede vor der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) Sezen Aksu, Tarkan, Yılmaz Erdoğan und Kıraç dazu auf, den Prozess mit ihrer Kunst zu unterstützen.
Der AKP-Abgeordnete für Istanbul, Yücel Arzen Hacıoğulları, richtete in seiner Rede vor der Generalversammlung der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) einen Appell an Künstler im Vorfeld des Gesetzesentwurfs zur Stärkung der nationalen Solidarität und gesellschaftlichen Integration, der als „Rahmengesetz“ bezeichnet wird.
In der Generalversammlung, die unter dem Vorsitz der stellvertretenden Parlamentspräsidentin Pervin Buldan tagte, wurde darauf hingewiesen, dass die Beratungen über den Entwurf voraussichtlich morgen beginnen werden. Arzen argumentierte, dass die Türkei in eine neue Ära eintrete und Künstler in diesem Prozess eine Rolle übernehmen sollten.
Arzen forderte, Friedensbotschaften durch Musik und Kunst zu vermitteln, und erklärte: „Morgen ist das Ende der hundertjährigen Einsamkeit, morgen werden sich türkische und kurdische Brüder umarmen, so wie vor tausend Jahren in Malazgirt. Volkslieder und Lieder sollten gesungen werden, zu den Klängen von Trommeln und Zurnas sollten Zeybeks, Halays und Horons getanzt werden.“
Arzen wandte sich auch an Sezen Aksu und sagte: „Komm schon, Sezen Aksu, lächle doch, sieh her, der Film ist in der Stadt angekommen. Der Frieden steht vor der Tür, die Kunst besteht darin, den Frieden nicht warten zu lassen. Das ist das Geheimnis des Friedens.“
Arzen setzte seinen Appell an weitere Künstler, darunter Yılmaz Erdoğan, Kıraç und Tarkan, fort und sagte: „Das Buch der Türkei, das Orhan Pamuk eines Tages las und sein Leben veränderte, wird jetzt mit bunten Stiften geschrieben. Kommt schon, Yılmaz Erdoğan, Kıraç, Tarkan, alle Künstler dieses Landes, kommt schon, heute ist der Tag, nehmt die Saz in die Hand und schlagt auf die Saiten wie Ahmet Kaya, bam bam.“
Arzen Hacıoğulları beendete seine Rede vor der Generalversammlung mit den Worten: „An manchen Tagen wird Geschichte nicht geschrieben, an manchen Tagen wird Geschichte komponiert.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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