Antwort der DEM-Partei auf Bahçelis Äußerungen nach Flaggen-Provokation
Die Sprecherin der DEM-Partei, Ayşegül Doğan, reagierte auf die Äußerungen des MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli zur DEM-Partei. Doğan erklärte: „Wir wissen, wo wir stehen; wir stehen auf der Seite des Friedens und der Demokratie und lassen uns nicht beirren.“
Auf die Äußerung des MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli in Richtung der DEM-Partei, „Die DEM-Partei muss eine Entscheidung treffen: Steht sie an der Seite des Gründers der PKK oder gegen ihn?“, kam nun eine Antwort vonseiten der DEM-Partei.
„WIR WISSEN, WO WIR STEHEN“
Die Sprecherin der DEM-Partei, Ayşegül Doğan, betonte in ihrer Bewertung der Worte Bahçelis, dass die Haltung ihrer Partei klar sei, und äußerte sich wie folgt:
„Wir wissen, wo wir stehen; wir stehen auf der Seite des Friedens und der Demokratie und lassen uns nicht beirren.“
„UNSERE HALTUNG ZUR FLAGGE IST KLAR“
Doğan betonte, dass ihre Partei ihre Haltung auch in ähnlichen Diskussionen in der Vergangenheit klar zum Ausdruck gebracht habe, und sagte: „Wofür wir stehen, ist durch unseren jahrelangen Kampf deutlich geworden. Lassen Sie uns natürlich über die Flagge sprechen. Sie wissen, dass es in der jüngeren politischen Geschichte der Türkei wiederholt provokative Versuche gegeben hat. Unsere Partei hat ihre Haltung dazu stets ohne Zögern dargelegt.“
„ÖCALANS HAFTBEDINGUNGEN MÜSSEN SICH ÄNDERN“
Ayşegül Doğan ging auch auf Bahçelis Einschätzungen zu Abdullah Öcalan ein und sagte:
„Wir antworten auf die Einschätzungen von Herrn Bahçeli zu Herrn Öcalan von Anfang an wie folgt: Es ist notwendig, Öcalan Bedingungen zu ermöglichen, unter denen er frei kommunizieren kann. Derzeit ist dies nicht der Fall. Wir haben von Anfang an zum Ausdruck gebracht, dass wir die Haltung von Herrn Bahçeli begrüßen.“
„WIR SIND FÜR DIE KONFLIKTFREIHEIT“
Doğan betonte, dass der grundlegende Ansatz der DEM-Partei die Konfliktfreiheit sei, und erklärte: „Unsere Partei ist für Konfliktfreiheit. Die Türkei muss endlich aus dem historischen Kreislauf von Konflikt und Konfliktfreiheit ausbrechen. Wie sieht ein dauerhafter Ausweg aus? Vertrauen, eine Garantiebeziehung…“
In ihrer Erklärung betonte Doğan, dass der Friedensprozess nur auf der Grundlage von Gerechtigkeit und Recht voranschreiten könne, und bewertete die Situation wie folgt:
„Dies kann nur durch die Wirkung von Gerechtigkeit und Recht geschehen. Wir sagen bereits seit vor dem Aufruf vom 27. Februar, dass wir Öcalans Friedensbemühungen unterstützen, dass der Weg dafür geebnet werden muss, dass sich die Bedingungen ändern müssen und dass die für Verhandlungen notwendigen Voraussetzungen gegeben sein müssen.“
„KEINE REDE VON EINEM ABWEICHEN“
Ayşegül Doğan verwies auch auf das letzte Treffen von Öcalan mit der Delegation der DEM-Partei und sagte: „Öcalan unterstreicht bei seinem letzten Treffen mit der DEM-Delegation die Bedeutung des Aufrufs vom 27. Februar. Er bringt zum Ausdruck, wo er steht. Von einem Schwanken oder Abweichen kann aus Sicht der DEM-Partei keine Rede sein.“
„WIR STEHEN AUF DER SEITE DES FRIEDENS UND DER DEMOKRATIE“
Doğan betonte, dass sich die politische Linie der DEM-Partei nicht geändert habe, und sagte: „Unser Recht, Politik zu machen, auf Missstände hinzuweisen und dafür sowohl proaktive als auch reaktive Politik zu betreiben, wurde immer wieder versucht zu überschatten. Wir stehen auf der Seite des Friedens und der Demokratie und lassen uns nicht beirren. Als DEM-Partei versuchen wir unter außergewöhnlichen Bedingungen alle Anstrengungen zu unternehmen, um den Aufruf vom 27. Februar in die Tat umzusetzen.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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