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Bahadır Erdem bewertet Erdoğans Vorstoß zur 50+1-Regelung

Bahadır Erdem, der vor Kurzem seine Wege von der İYİ-Partei trennte, äußerte sich kritisch zu Erdoğans Vorstoß bezüglich der 50+1-Regelung. Erdem kommentierte die Äußerung des Präsidenten mit den Worten: "Dann ist alles verloren".

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Bahadır Erdem bewertet Erdoğans Vorstoß zur 50+1-Regelung

Der ehemalige stellvertretende Vorsitzende der İYİ-Partei, Bahadır Erdem, hatte den Grund für seinen Parteiaustritt mit den Worten erklärt: "Ich war der Meinung, dass Städte wie Istanbul und Ankara nicht verloren gehen dürfen und vollständig in der Hand der Opposition bleiben müssen."

Obwohl er aus seiner Partei ausgetreten ist, äußert sich Erdem weiterhin zu aktuellen Themen und kommentierte nun Erdoğans 50+1-Äußerung auf markante Weise.

WAS HAT ERDOĞAN GESAGT?

Präsident Erdoğan hatte erklärt: "Es wäre treffend. Wenn derjenige gewählt wird, der die Mehrheit erhält, würde auch die Präsidentschaftswahl zügig verlaufen, keine Mühe bereiten und nicht auf falsche Wege führen. Die derzeitige 50+1-Verpflichtung führt die Parteien auf falsche Wege. Man weiß nicht, wer mit wem paktiert. Mal ein Sechsertisch, mal ein Sechzehnertisch..."

ERDEMS MARKANTER KOMMENTAR

Erdem kommentierte diese Äußerung Erdoğans über einen Social-Media-Beitrag mit folgenden Worten:

"Die AKP und der Präsident wollen auch die 50+1-Regelung ändern. Mit Ausnahme der MHP werden sie Unterstützung von der Opposition erhalten, die sich an die Seite der AKP stellen will. Wenn sie das auch noch durchziehen, dann ist alles verloren.

Was für ein Leid dieses Land doch ertragen muss, mein Bruder. Was für ein leidgeprüftes Volk ist dieses Volk. Geben, geben, geben – und es reicht nicht.

Weder der AKP noch ihren Anhängern reicht das, was dieses Volk ihnen gibt.

Ich sage es hier: Wer auch immer sich darauf einlässt, gemeinsam mit der AKP die Verfassung zu ändern, der soll wissen, dass er nicht diesem Volk, sondern sich selbst dient."



Nachrichtenquelle: 12punto

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