Bahçeli sagt, es gibt keine vorgezogenen Wahlen, doch aus der AKP kommt ein Datum: Er kündigte an, wann die vorgezogene Wahl stattfinden könnte!
Trotz der Aussage des MHP-Vorsitzenden und Partners der Volksallianz, Devlet Bahçeli, dass „vorgezogene Wahlen nicht auf der Tagesordnung stehen“, hat der stellvertretende AKP-Vorsitzende Mustafa Elitaş den November als möglichen Zeitpunkt für allgemeine und Kommunalwahlen ins Spiel gebracht. Elitaş betonte, er treffe diese Einschätzung als jemand, der „bereits 25 Wahlen erlebt hat“.
Der stellvertretende AKP-Vorsitzende Mustafa Elitaş beantwortete Fragen von Journalisten im Rahmen des von der Türkischen Presseföderation organisierten Programms „Anadolu Sohbetleri“. Die Erklärungen von Elitaş sorgten insbesondere in Bezug auf den Wahlkalender und die Debatte um das „Recht auf Hoffnung“ für Aufmerksamkeit.
NOVEMBER-BETONUNG BEIM WAHLKALENDER
Bei seinen Einschätzungen zum Wahltermin verwies Elitaş auf seine vergangenen Wahlerfahrungen und die klimatischen Bedingungen. Er erklärte, dass die Durchführung von Wahlprozessen in der Verfassung klar geregelt sei, und wies auf die Bedeutung der Wetterbedingungen während der Wahlperioden hin.
In diesem Zusammenhang erinnerte Elitaş daran, dass Muhsin Yazıcıoğlu während eines Kommunalwahlkampfes aufgrund schlechter Wetterbedingungen ums Leben kam, und betonte, wie wichtig es sei, Wahlen zu jahreszeitlich günstigeren Zeitpunkten abzuhalten.
„KEINE VORGEZOGENEN WAHLEN, SONDERN VORVERLEGUNG DER WAHLEN“
Elitaş definierte den Begriff der vorgezogenen Wahl als „Vorverlegung der Wahlen“. Er betonte, dass seine Einschätzung auf seiner langjährigen Wahlerfahrung beruhe, und äußerte sich wie folgt:
„Die beste klimatische Zeit sowohl für Kommunal- als auch für allgemeine Wahlen sind die Monate Oktober und November. Ich sage das aus jahreszeitlicher Sicht: Der geeignetste Zeitpunkt für eine Vorverlegung der Wahlen könnte im November liegen. Das könnte November 2027 für die allgemeinen Wahlen und November 2028 für die Kommunalwahlen sein, wobei es natürlich auch November 2029 sein könnte. Ich sage das als jemand, der bereits 25 Wahlen erlebt hat.“
DEBATTE ÜBER DAS „RECHT AUF HOFFNUNG“ AUF DER TAGESORDNUNG
Im Programm wurde Elitaş auch auf die Einschätzung des MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli zum „Recht auf Hoffnung“ für den Anführer der Terrororganisation PKK, Abdullah Öcalan, angesprochen.
Elitaş erklärte, dass dieses Thema von der in der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) eingerichteten Kommission für nationale Solidarität, Brüderlichkeit und Demokratie behandelt werde. Er betonte, dass Vertreter aller politischen Parteien in der Kommission vertreten seien und der Prozess mit einem gemeinsamen Konsens geführt werden müsse.
„UNSER WUNSCH IST EINE EINHEITLICHE STIMME AUS DER KOMMISSION“
In Bezug auf die Arbeit der Kommission wies Elitaş darauf hin, dass unterschiedliche Erklärungen persönliche Einschätzungen sein könnten, und äußerte sich wie folgt:
„Es gab einige Erklärungen. Ein Teil dieser Erklärungen mag die eigene Meinung der Betreffenden sein. Da der eine sagt ‚wir sind uns einig‘, während der andere ausdrückt, dass noch nichts klar sei, bedeutet das, dass sie ihre eigenen Ansichten äußern. Aber unser Wunsch und unser Anliegen ist es, dass aus der Kommission eine einheitliche Stimme hervorgeht.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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