CHP-Abgeordneter fordert IHK auf: "Nennen Sie die Firmen, die mit Israel Handel treiben"
Der CHP-Abgeordnete für Ordu, Mustafa Adıgüzel, hat die Industrie- und Handelskammer Istanbul (İTO) dazu aufgefordert, die Namen der Unternehmen offenzulegen, die Handel mit Israel betreiben.
Der CHP-Abgeordnete Adıgüzel kritisierte auf einer Pressekonferenz im Parlament die Angriffe Israels auf den Gazastreifen und bezeichnete die Handlungen Israels als "Grausamkeit, Massaker und Verbrechen gegen die Menschlichkeit". Adıgüzel wies zudem darauf hin, dass die Türkei keine ausreichend wirksamen Sanktionen gegen Israel verhänge.
AUFMERKSAMKEIT AUF DAS AUSMASS DER WIRTSCHAFTLICHEN BEZIEHUNGEN GELENKT
Unter Berufung auf die vom türkischen Statistikamt TÜİK bereitgestellten Daten zum Außenhandelsvolumen machte Adıgüzel auf das Ausmaß der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Türkei und Israel aufmerksam.
Adıgüzel betonte, dass der Handel mit Israel ein Verhalten widerspiegele, das die Augen vor der humanitären Tragödie in der Region verschließe. Er forderte die İTO auf, die Namen der an diesem Handel beteiligten Unternehmen zu veröffentlichen, und verwies dabei auf deren moralische und gewissenhafte Verantwortung.
"GEBOT DER GEWISSENHAFTEN VERANTWORTUNG"
Adıgüzel erklärte, dass diese Haltung nicht nur eine bloße Einladung sei, sondern ein Gebot der gewissensmäßigen Verantwortung, und fügte hinzu, dass er von allen Teilen der Gesellschaft erwarte, in dieser Angelegenheit aktiv zu werden.
Indem er betonte, dass sowohl die Unternehmen als auch die Regierung in dieser Frage Verantwortung übernehmen müssten, versuchte Adıgüzel, die Aufmerksamkeit und das Bewusstsein der Öffentlichkeit für dieses Thema zu schärfen.
Adıgüzel, der den Pressevertretern die Daten des TÜİK zum Außenhandelsvolumen zwischen der Türkei und Israel präsentierte, sagte: "Ich fordere die İTO dazu auf, die Firmen zu nennen, die mit Israel Handel treiben.
Ich appelliere an alle ehrenhaften und würdevollen Muslime: Nennt den Unterdrücker beim Namen. Ich rufe alle dazu auf, gegenüber der Regierung Haltung zu beziehen, um den Handel mit Israel zu stoppen, Lieferungen zu blockieren und sich dem zivilen Widerstand anzuschließen", so Adıgüzel.
Nachrichtenquelle: AA
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