Davutoğlu: Die heuchlerische Politik der Türkei gegenüber Israel wird auch in Zukunft in Erinnerung bleiben
Die Saadet-Partei und die Gelecek-Partei hielten ihre wöchentliche Fraktionssitzung ab. Der Vorsitzende der Gelecek-Partei, Ahmet Davutoğlu, ging in seiner Rede vor der Fraktion im türkischen Parlament auf die Vorwürfe ein, dass die von der israelischen Armee verwendeten Thermounterwäsche aus der Türkei stamme, und sagte: "Sie können nicht sagen: 'Kein einziges Schiff fährt von der Türkei nach Israel'. Sie gehen über ein Wortspiel in die Defensive."
Die Saadet-Partei und die Gelecek-Partei hielten ihre wöchentliche Fraktionssitzung ab. Bei der Sitzung sprach der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Bülent Kaya in Vertretung für den Vorsitzenden der Gelecek-Partei Ahmet Davutoğlu und den Vorsitzenden der Saadet-Partei Temel Karamollaoğlu.
Davutoğlu erklärte, dass ein Drittel des Bedarfs an Eisen und Stahl, Düsenkraftstoff und Lebensmitteln für Israel aus der Türkei stamme, und sagte: "Eine solch heuchlerische Politik hat es noch nie gegeben."
Davutoğlu betonte, dass die Regierung diese Politik nicht verteidigen könne, und fügte hinzu: "Mit den Propagandataktiken des Kommunikationsamtes mag dies eine Zeit lang ignoriert oder verschleiert werden können, aber seien Sie versichert: So wie die Boraltan-Brücke nicht vergessen wurde und wie diese gewissenlose Politik gegenüber Algerien die Türkei mit der Zeit dazu zwang, sich zu entschuldigen, werden auch diese Bilder von künftigen Generationen, insbesondere von den Kindern in Gaza, in Erinnerung bleiben."
"BILD DER SCHANDE"
Davutoğlu erklärte, dass die Herzen von 85 Millionen Menschen in der Türkei für die Kinder in Gaza schlügen, und sagte: "Dieses Bild der Schande, diese heuchlerische Politik wird eines Tages unweigerlich enden."
Auch bei der Saadet-Partei fand eine wöchentliche Fraktionssitzung statt. In Vertretung für den Vorsitzenden der Saadet-Partei Temel Karamollaoğlu sprach der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Bülent Kaya.
Kaya kritisierte die Politik der Türkei gegenüber Israel und sagte: "Wir exportieren wichtige Güter wie Eisen und Stahl, Düsenkraftstoff und Lebensmittel nach Israel. Dies ermöglicht es Israel, seine militärische Stärke in der Region zu erhöhen und seine Angriffe auf die Zivilbevölkerung in Gaza fortzusetzen."
Kaya betonte, dass die Regierung diese Politik nicht verteidigen könne, und warnte davor, dass diese Politik in Zukunft zur Rechenschaft gezogen werde.
Nachrichtenquelle: 12punto
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