Finden Sie Nachrichten im folgenden Datumsbereich
und und
und und
und und
Löschen
Euro
Arrow
53,9629
Dollar
Arrow
44,7367
Pfund Sterling
Arrow
63,0355
Gold
Arrow
6275,4825
BIST 100
Arrow
10.729

Drohung des RTÜK-Vorsitzenden gegen oppositionelle Medien: 'Bis zum Lizenzentzug...'

Der Vorsitzende der Rundfunkregulierungsbehörde RTÜK, Ebubekir Şahin, nahm oppositionelle Sender ins Visier, die über die Spannungen vor dem CHP-Provinzvorstand in Istanbul berichteten. Er erklärte: „Sendungen, die den sozialen Frieden gefährden, werden nicht toleriert. Alle Sanktionen, von Geldstrafen bis hin zum Lizenzentzug, werden angewendet.“

Überlass die Wahl deiner Nachrichten nicht dem Algorithmus - entscheide selbst, was du liest. Füge 12punto zu deinen bevorzugten Quellen hinzu!
Drohung des RTÜK-Vorsitzenden gegen oppositionelle Medien: 'Bis zum Lizenzentzug...'

Auf den Aufruf der CHP-Jugendorganisation in Istanbul hin wollten zahlreiche Bürger zum Gebäude des CHP-Provinzvorstands in Istanbul ziehen, wo nach der Absetzung der bisherigen Führung ein Treuhänder eingesetzt wurde.

Die Zufahrtswege zum Gebäude wurden jedoch von Polizeieinheiten mit Barrikaden abgesperrt. Bilder, die zeigen, wie Hunderte Bürger versuchten, die Polizeisperren zu überwinden, wurden in den sozialen Medien und im Fernsehen thematisiert.

ŞAHİN NIMMT OPPOSITIONELLE MEDIEN INS VISIER

In einer Stellungnahme zu den oppositionellen Sendern, die über die Entwicklungen berichteten, erklärte RTÜK-Vorsitzender Ebubekir Şahin: „Sendungen, die den sozialen Frieden und die öffentliche Sicherheit gefährden, werden heute ebenso wenig toleriert wie gestern. Gegen Sender, die auf diese Weise berichten, werden alle notwendigen Sanktionen verhängt, einschließlich Geldstrafen, Sendeverboten und letztlich auch dem Lizenzentzug.“

EINSCHÜCHTERUNG DER PRESSE

Die Erklärung des RTÜK-Vorsitzenden Ebubekir Şahin lautet wie folgt:

„Dies ist ein offener Aufruf an die Rundfunkveranstalter:

Es ist eine gesetzliche Verpflichtung, unter allen Umständen die Grundsätze der Presse- und Rundfunkfreiheit sowie die gesetzlichen Bestimmungen zur Nachrichtenberichterstattung strikt einzuhalten. Sendungen, die die öffentliche Ordnung bedrohen, Gewalt verherrlichen, gesellschaftliche Sensibilitäten ausnutzen oder Massen aufhetzen – insbesondere solche, die schwerwiegende Folgen wie den Aufruf der Bevölkerung zum Gang auf die Straße haben – werden in keiner Weise geduldet. Insbesondere eine Berichterstattung, die Polizeibeamte, Verwaltungsleiter, im Dienst befindliche Beamte oder Justizangehörige zur Zielscheibe macht, stellt einen klaren Verstoß gegen die Rechtsvorschriften dar und wird mit harten Sanktionen geahndet.

Die Verbreitung nicht verifizierter Informationen in Live-Sendungen ist ein Beispiel für Verantwortungslosigkeit, die zu Panik und Desinformation in der Gesellschaft führt. Es ist rechtlich zwingend, dass unsere Rundfunkveranstalter nicht von den im Sendekodex festgelegten ethischen Regeln abweichen und die Grenzen zwischen Nachrichten und Kommentaren wahren.

Sendungen, die den sozialen Frieden und die öffentliche Sicherheit gefährden, werden heute ebenso wenig toleriert wie gestern; gegen Sender, die auf diese Weise berichten, werden alle notwendigen Sanktionen verhängt, einschließlich Geldstrafen, Sendeverboten und letztlich auch dem Lizenzentzug.

Als Oberster Rat erinnern wir alle unsere Rundfunkveranstalter nachdrücklich und ein letztes Mal daran, dass sie bei der Gestaltung ihrer Sendungen verantwortungsbewusst handeln und neben der Presse- und Rundfunkfreiheit auch das öffentliche Interesse und den sozialen Frieden wahren müssen.

Wir geben dies der Öffentlichkeit respektvoll bekannt.“


Nachrichtenquelle: 12punto

Ebubekir Şahin