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Ekrem İmamoğlu äußert sich zu seiner Haftstrafe: 'So ein Prozess darf nicht sein'

Der Bürgermeister der Stadtverwaltung Istanbul (İBB), Ekrem İmamoğlu, äußerte sich zu dem gegen ihn verhängten Urteil wegen Beleidigung von YSK-Mitgliedern und sprach über den juristischen Prozess. İmamoğlu sagte: 'So ein Prozess darf nicht sein'.

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Ekrem İmamoğlu äußert sich zu seiner Haftstrafe: 'So ein Prozess darf nicht sein'

Der Bürgermeister der Stadtverwaltung Istanbul (İBB), Ekrem İmamoğlu, hat wichtige Erklärungen zu der gegen ihn verhängten Haftstrafe und dem politischen Betätigungsverbot wegen Beleidigung von Mitgliedern des Hohen Wahlrats (YSK) abgegeben. İmamoğlu kritisierte das Verfahren und nahm Bezug auf den Antrag seiner Anwälte beim Verfassungsgericht, in dem sie argumentieren, dass der Straftatbestand der „Beleidigung eines Amtsträgers“ verfassungswidrig sei.

'SO EIN PROZESS DARF NICHT SEIN'

In seiner Antwort auf Fragen von Journalisten betonte İmamoğlu, dass die gegen ihn erhobenen Vorwürfe haltlos seien. Er erklärte: "Für mich ist das Wesentliche klar: So ein Prozess darf nicht sein! Dass dieser Fall überhaupt verhandelt wird, ist für dieses Volk ein bedauerlicher Zustand."

İmamoğlu brachte zum Ausdruck, dass er darauf vertraue, dass die Justiz die richtige Entscheidung treffen werde, und verwies darauf, dass seine Juristen betonten, der Fall habe keine rechtliche Grundlage.

TREFFEN MIT MINISTER KURUM

Ekrem İmamoğlu ging auch auf sein Treffen mit dem Minister für Umwelt, Urbanisierung und Klimawandel, Murat Kurum, ein und stellte fest, dass Minister Kurum eine positive Haltung gezeigt habe.

İmamoğlu erklärte, sie hätten ein produktives Treffen über die Probleme Istanbuls geführt und sagte: "Unabhängig vom Thema ist eine Diplomatie der offenen Tür unerlässlich. Niemand sollte glauben, dass ein Amt ihm persönlich gehört. Weder mir noch ihnen; jedes Amt gehört dem Volk."

'OLYMPIADE ERFORDERT LOKALE VERWALTUNG'

Darüber hinaus erklärte İmamoğlu, dass seine Gesprächsanfragen an das Sportministerium nicht erfüllt worden seien. Der İBB-Bürgermeister wies darauf hin, dass eine Zusammenarbeit mit der Zentralregierung zwingend erforderlich sei, damit Istanbul Schritte in Richtung Olympische Spiele und Europaspiele unternehmen könne: "Lokale Verwaltungen und die Regierung sollten sich nicht davor scheuen, zusammenzuarbeiten. Jeder vertritt das Volk", sagte er.


Nachrichtenquelle: 12punto

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