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Ernennungen in DEM-Parti-Gemeinden: Erdoğan schweigt zu den Zwangsverwaltern

Präsident und AKP-Vorsitzender Recep Tayyip Erdoğan sprach auf der Eröffnungsveranstaltung des 40. COMCEC-Gipfels im Lütfi Kırdar Internationalen Kongress- und Ausstellungszentrum. Erdoğan äußerte sich nicht zur Entscheidung über die Einsetzung von Zwangsverwaltern.

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Ernennungen in DEM-Parti-Gemeinden: Erdoğan schweigt zu den Zwangsverwaltern

Präsident und AKP-Vorsitzender Recep Tayyip Erdoğan sprach auf der Eröffnungsveranstaltung des 40. COMCEC-Gipfels.

Es war bemerkenswert, dass Erdoğan, von dem eine Stellungnahme zu den heute Morgen in Mardin, Batman und Halfeti eingesetzten "Zwangsverwaltern" erwartet wurde, keinerlei Erklärung dazu abgab.

ISRAELS ANGRIFFE AUF GAZA UND DEN LIBANON

Die wichtigsten Punkte aus Erdoğans Ausführungen:

"In Gaza findet der brutalste Völkermord des letzten Jahrhunderts statt. Unsere libanesischen Geschwister haben zahlreiche ihrer Kinder verloren. In den vergangenen 13 Monaten gab es keinen Schmerz, keine Not, kein Leid und keine Unterdrückung, die sie nicht durchlebt hätten. Unsere palästinensischen Geschwister haben ihre Würde nicht aufgegeben. Sie sind niemals von ihrem Willen abgewichen, in ihrer eigenen Heimat frei zu leben. Das zionistische Regime und seine Unterstützer haben 13 Monate lang jede Art von Unterdrückung und Völkermord begangen, konnten unsere palästinensischen Geschwister jedoch nicht in die Knie zwingen.

Als Türkei gehören wir zu den Ländern, die vom ersten Tag an die entschlossenste Haltung gegen den Völkermord Israels eingenommen haben. Wir beugen uns nicht den Drohungen der zionistischen Lobby, die internationale Organisationen und die Medien kontrolliert und es auf meine Person und unser Land abgesehen hat. Wir versuchen, unseren Geschwistern mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu helfen. Bisher haben wir über 85 Tausend Tonnen Hilfsgüter nach Gaza geliefert. Wir sind das Land, das die meisten Hilfsgüter nach Gaza gebracht hat. Wir haben auf ein Handelsvolumen von etwa 9,5 Milliarden Dollar verzichtet. Wir tun unser Möglichstes, damit sich die Völkermordtäter vor dem Völkerrecht verantworten müssen. Wir haben den Antrag auf Intervention im Völkermordverfahren gegen Israel gestellt. Auf jeder internationalen Plattform haben wir unsere Reaktion deutlich zum Ausdruck gebracht.

ANERKENNUNG PALÄSTINAS

Israel hat vor Kurzem eine Entscheidung getroffen, die mit dem Verbot der Agentur (UNRWA) ihre Kompetenzen überschreitet. Wir glauben, dass unsere Mitgliedsländer die Agentur in dieser Zeit angesichts des zunehmenden Drucks Israels stärker unterstützen müssen. Bei dieser Gelegenheit wiederhole ich hier noch einmal meinen Aufruf an alle Länder, den Staat Palästina anzuerkennen. Um dauerhafte Lösungen zu finden, müssen wir unsere Solidarität stärker denn je zeigen. Es ist von großer Bedeutung, dass die islamische Welt ihre Meinungsverschiedenheiten beiseitelegt und die Völker Palästinas und des Libanons unterstützt. Andernfalls können wir nicht verhindern, dass das Feuer unsere gesamte Region erfasst.

'WIR KÖNNEN GEMEINSAM EINEN BEITRAG LEISTEN'

Unsicherheiten wie die globale Inflation, die in den letzten 60 bis 70 Jahren Höchststände erreicht hat und noch nicht auf das gewünschte Niveau gesunken ist, üben ebenfalls Druck auf die wirtschaftlichen Aktivitäten aus. Energiesicherheit, Versorgungssicherheit, Frachtkosten und Lieferengpässe beeinträchtigen weiterhin den globalen Handel mit Waren und Dienstleistungen negativ. Der zunehmende Protektionismus verhindert das Wachstum des globalen Handelsvolumens. Wir können dies überwinden, indem wir unsere Zusammenarbeit stärken. Ich bin der Ansicht, dass die Koordinierung zwischen unseren Mitgliedsländern für gemeinsame Lösungen zur Wahrung der globalen wirtschaftlichen Stabilität von entscheidender Bedeutung ist. Wir können das Wachstum fördern und gemeinsam dazu beitragen, die globale Erholung zu beschleunigen."

Präsident Erdoğan äußerte sich bei dem Treffen zudem nicht zur Entscheidung über die Zwangsverwalter.


Nachrichtenquelle: 12punto

Präsident Recep Tayyip Erdoğan Zwangsverwaltung Mardin batman Halfeti