'Es war eine große Katastrophe für die AKP', sagte er: Machtkampf zwischen dem Palast und der Parteiführung!
Der stellvertretende CHP-Vorsitzende Burhanettin Bulut erläuterte detailliert den Schaden, den das Präsidialsystem der Türkei und der AKP zugefügt hat, und erklärte, dass das System zu Auflösungserscheinungen innerhalb der Regierungspartei führe.
Der stellvertretende CHP-Vorsitzende Burhanettin Bulut erklärte in einer Fernsehsendung anhand markanter Beispiele den Schaden, den das Präsidialsystem der Türkei und der AKP zugefügt hat. Bulut betonte, dass das System nicht nur für das Land, sondern auch innerhalb der AKP zu ernsthaften Auflösungserscheinungen führe.
„WIR HABEN DIE KATASTROPHE FÜR DIE AKP VORHERGESEHEN“
Bulut erklärte, man habe bereits zuvor darauf hingewiesen, dass das Präsidialsystem eine Katastrophe für die Türkei bedeuten werde, und fügte hinzu: „Wir haben auch davor gewarnt, dass dieses System innerhalb der AKP zu einer Katastrophe führen wird.“ Er merkte an, dass das Präsidialsystem durch sein Verständnis einer Ein-Mann-Herrschaft dazu geführt habe, dass andere politische Figuren in den Hintergrund gedrängt wurden.
TIEFE KLUFT ZWISCHEN PALAST UND PARTEIFÜHRUNG
Bulut stellte fest, dass die Minister unter dem Präsidialsystem an Einfluss verloren hätten und Entscheidungen nun von Büros und Agenturen im Umfeld des Palastes getroffen würden. „Diejenigen, die das Land regieren, sind nun kleine Zirkel um den Palast herum“, sagte er. Er erklärte, dass die alten Kader der AKP passiv geworden seien und die neuen Namen, die an ihre Stelle getreten seien, inkompetent und wirkungslos seien. Dies habe zu einer Zunahme von Bestechung und Korruption geführt.

DER KAMPF INNERHALB DER REGIERUNG
Burhanettin Bulut wies darauf hin, dass es in der Ära nach Erdoğan einen großen Kampf zwischen den verschiedenen Gruppen innerhalb der Regierung geben werde. „Ein Teil drängt darauf, dass Erdoğan bleibt, während der andere Teil sich bereits für die Zeit nach Erdoğan positioniert“, sagte er und wies auf den wachsenden Konflikt innerhalb der Partei hin.
„DAS SYSTEM FÜHRT DAS LAND IN BESTECHUNG UND KORRUPTION“
Bulut sagte, das Präsidialsystem habe sich zu einem System entwickelt, in dem Bestechung und Korruption zugenommen hätten. „In diesem System ist es unmöglich, dass Streit und Lärm ein Ende finden“, so Bulut. Er erklärte, dass die Frage, ob Erdoğan weitermachen werde und welche Namen für die Zeit nach Erdoğan an die Macht kommen könnten, eine große Debatte ausgelöst habe.
Bulut kritisierte auch, dass der Sohn von Präsident Erdoğan auf dem Stuhl eines Gouverneurs Platz nahm: „Einem Sohn eines Politikers einen staatlichen Posten zu überlassen, ist eine Praxis, die selbst in diesem autoritären Regime nicht zu sehen war“, sagte er. Er betonte, dass der Gouverneursposten ein staatliches Amt sei, das nicht für persönliche oder parteipolitische Interessen genutzt werden dürfe.
„DIE STAATLICHEN INSTITUTIONEN NEHMEN SCHADEN“
Burhanettin Bulut äußerte, dass die staatlichen Institutionen Schaden nähmen und Rechtsstaatlichkeit sowie Demokratie erodierten. „Die Eingriffe in die staatlichen Institutionen sind ein typisches Beispiel für das, was wir heute erleben“, sagte er.
Nachrichtenquelle: 12punto
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