Neue Details zum Abkommen in Syrien bekannt: Wird die YPG aufgelöst und verlassen PKK-Mitglieder die Region?
Kritische Details des Abkommens zwischen den Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) und der syrischen Zentralregierung sind bekannt geworden. Laut Informationen von Nuray Babacan aus dem politischen Umfeld wird die YPG vollständig aufgelöst, während PKK-Terroristen die Region verlassen sollen. Hier sind die Einzelheiten...
Das Abkommen, das im Norden Syriens zwischen den Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) und der syrischen Zentralregierung erzielt wurde, wird in den kommenden Tagen eines der meistdiskutierten Themen sein.
Den von der Journalistin Nuray Babacan übermittelten Hintergrundinformationen zufolge wird die YPG im Rahmen des Abkommens vollständig aufgelöst, und die in der Region befindlichen PKK-Mitglieder werden Syrien verlassen.
Es wird darauf hingewiesen, dass türkische Geheimdienste den Prozess von Anfang an genau verfolgt und gesteuert haben; die Verhandlungen dauerten Monate. Laut Babacans Bericht hat die syrische Zentralregierung ein Abkommen unterzeichnet, das die Verwaltung der von der YPG kontrollierten Region fast vollständig übernimmt.
WAS PASSIERT MIT DER YPG UND DEN PKK-MITGLIEDERN?
Einer der bemerkenswertesten Punkte des Abkommens ist die vollständige Auflösung der YPG und die Umwandlung der PYD in eine politische Partei.
Wie Babacan berichtet, werden alle YPG-Elemente in die syrische Armee integriert; es wird ihnen nicht gestattet sein, in bestimmten Gebieten in Gruppen zu operieren. Der syrischen Seite wurde klar mitgeteilt, dass ein anderer Ansatz eine „Parallel-Armee“ bedeuten würde.
Andererseits wurde beschlossen, dass alle bewaffneten Elemente mit PKK-Verbindungen, die sich in der Region aufhalten, Syrien verlassen müssen. Türkische Geheimdienstquellen geben an, dass sich in der YPG-Region mindestens 3.000 bewaffnete Personen befinden, die keine syrischen Staatsbürger sind.
Es ist bekannt, dass diese Personen von der kurdischen Regionalverwaltung im Nordirak nicht akzeptiert werden und die Türkei sich strikt dagegen ausspricht. Dem Abkommen zufolge werden diese Elemente in verschiedene Länder geschickt, und ihre kollektive Bewegung wird unterbunden.
GRUNDLAGEN DES ABKOMMENS IN JORDANIEN GELEGT
Wie aus Babacans Artikel hervorgeht, wurde der Grundstein für das Abkommen, von dem die Öffentlichkeit gestern erfuhr, am 14. Dezember beim Treffen der „Nachbarn Syriens“ in Jordanien gelegt. Türkische Geheimdienstquellen behaupten, dass der Prozess bereits vor dem kürzlichen Aufruf des Terroristenführers Abdullah Öcalan, „die PKK müsse die Waffen niederlegen und sich auflösen“, gesteuert wurde.
Zu den Details des Abkommens gehört auch die Übergabe von Öl- und Gasressourcen in der Region sowie von Flughäfen, Sicherheitseinrichtungen, Gefängnissen, Lagern und Minen an die Zentralregierung. Es wird angegeben, dass den Parteien eine Frist von 9 Monaten für die vollständige Umsetzung des Abkommens eingeräumt wurde.
Nachrichtenquelle : 12punto
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