Neue Kulissengespräche aus Ankara: Video der PKK-Waffenabgabe soll zuerst den Palast erreichen!
Der Journalist Can Coşkun schrieb, dass Präsident Erdoğan nach Monaten wieder mit einer Delegation der DEM-Partei zusammentreffen werde. Es wird behauptet, dass vor oder nach dem Treffen ein symbolisches „Video zur Waffenabgabe“ der separatistischen Terrororganisation PKK unter Aufsicht des Geheimdienstes MİT aufgezeichnet und zunächst dem Palast sowie anschließend der Öffentlichkeit präsentiert werden soll. Hier sind die Details...
Der Kolumnist der Zeitung Korkusuz, Can Coşkun, schrieb, dass Präsident Recep Tayyip Erdoğan nach dem Kontakt vom 10. April erneut mit einer Delegation der DEM-Partei zusammenkommen werde. Den Informationen aus den Kulissen von Ankara zufolge beginnt sich das Datum dieses zweiten Treffens zu konkretisieren und man sei in eine kritische Phase eingetreten.
VIDEO DER WAFFENABGABE UNTER MIT-AUFSICHT
Der bemerkenswerteste Teil in Coşkuns Artikel ist die Information, dass ein Video, in dem eine bestimmte Gruppe der PKK symbolisch „die Waffen niederlegt“, unter Kontrolle des MIT aufgezeichnet werden soll und diese Aufnahme zunächst dem Präsidialamt vorgelegt wird. Anschließend steht die Veröffentlichung dieses Bildmaterials zur Debatte.
Nach dem Treffen wird erwartet, dass eine Kommissionsphase in der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) eingeleitet wird. Wie Coşkun berichtet, werden sowohl die MHP als auch die DEM-Partei in diesem Prozess entscheidende Forderungen stellen. In diesem Rahmen ist der Inhalt der Texte, die in der Kommission diskutiert werden sollen, bereits jetzt Gegenstand von Debatten.
Es wird berichtet, dass die MHP in diesem Prozess bei einigen Themen „hohe Sensibilität“ zeigt und ihre Bedingungen für eine Unterstützung klar darlegen wird.
DEM-PARTEI KOMMT MIT „AMNESTIE“-AGENDA AN DEN TISCH
Andererseits wird in den Kulissen darüber gesprochen, dass die DEM-Partei das Thema „Generalamnestie“, dem sie seit Beginn des Prozesses Priorität einräumt, auf den Tisch bringen wird. Insbesondere PKK-Häftlinge in Gefängnissen und Fälle, deren Gerichtsverfahren sich lange hinziehen, stehen im Mittelpunkt dieser Forderung.
Innerhalb der AKP hingegen wird darauf hingewiesen, dass es eine Tendenz gibt, diesen Prozess nicht zu schnell voranzutreiben. Führende Namen der Partei äußerten, dass man aus den Erfahrungen der Vergangenheit lernen müsse und der Prozess nicht umgesetzt werden dürfe, ohne ihn in der Öffentlichkeit auf eine solide Grundlage zu stellen.
Nachrichtenquelle : 12punto
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