Bemerkenswerter Vorstoß von Gürsel Tekin: Signal für Parteiausschlüsse
Während die Debatten über die Nichtigkeit (mutlak butlan) in der CHP anhalten, äußerte sich Gürsel Tekin, ehemaliger Treuhänder der Istanbuler Parteiorganisation, auf bemerkenswerte Weise. Tekin verteidigte den Prozess, wies Behauptungen über eine Verwicklung der AK-Partei in den Rechtsstreit zurück und deutete an, dass Parteiausschlüsse auf die Tagesordnung kommen könnten.
Während die Diskussionen nach der Entscheidung über die absolute Nichtigkeit (mutlak butlan) in der CHP andauern, hat Gürsel Tekin, der ehemalige Treuhänder der Istanbuler Parteiorganisation, bemerkenswerte Einschätzungen abgegeben.
In einem Gespräch mit der Zeitung Sabah antwortete Tekin auf die Kritik am Prozess der absoluten Nichtigkeit und teilte seine Ansichten zu den parteiinternen Entwicklungen sowie zum Gerichtsverfahren.
VERTEIDIGUNG DES PROZESSES DER ABSOLUTEN NICHTIGKEIT
Tekin widersprach der Kritik an dem nach der Entscheidung über die absolute Nichtigkeit eingesetzten Gremium, das als "Treuhänder" bezeichnet wurde, und argumentierte, dass diese Struktur auf einer rechtlichen Grundlage geschaffen worden sei.
Er bezeichnete die Kritik an ihrer Person als ungerechtfertigt und erklärte, dass das nach der Entscheidung über die absolute Nichtigkeit eingesetzte Gremium legitim sei.
BEHAUPTUNG: "DIE CHP-FÜHRUNG WOLLTE DAS EINBERUFUNGSGREMIUM"
Gürsel Tekin behauptete, dass die CHP-Führung in der Vergangenheit selbst die Einsetzung eines Einberufungsgremiums durch das Gericht gefordert habe.
Daher seien die heute geäußerten Kritiken widersprüchlich, so Tekin, der hinzufügte, dass die parteiinterne Krise mit der Zeit überwunden werde.
DEBATTE ÜBER PARTEITAG UND DELEGIERTE
Tekin äußerte sich auch zum Prozess des Parteitags (Kurultay).
Er wies darauf hin, dass verschiedene Vorwürfe gegen Delegierte im Raum stünden, und behauptete, dass der Parteitag mit der derzeitigen Delegiertenstruktur nicht durchgeführt werden könne.
SIGNAL FÜR MÖGLICHE AUSSCHLÜSSE
Unter Verweis auf die Parteisatzung argumentierte Tekin, dass Disziplinarmechanismen gegen Personen eingeleitet werden müssten, die in Gerichtsverfahren mit Korruption und moralisch verwerflichen Straftaten in Verbindung gebracht werden.
Tekin behauptete, dass die CHP nicht nur intern, sondern landesweit eine Vorreiterrolle bei einem "Reinigungsprozess" einnehmen werde.
KRITIK AN ÖZGÜR ÖZEL UND EKREM İMAMOĞLU
In seinen Erklärungen kritisierte Tekin auch den CHP-Vorsitzenden Özgür Özel und verwies auf die früheren politischen Beziehungen zwischen Kemal Kılıçdaroğlu sowie Özgür Özel und Ekrem İmamoğlu.
Tekin bewertete zudem die jüngste Kritik an Kılıçdaroğlu.
BEHAUPTUNG: "DIE AK-PARTEI HAT NICHTS MIT DIESEM PROZESS ZU TUN"
Bezüglich der Behauptungen, die AK-Partei spiele eine Rolle im Prozess der absoluten Nichtigkeit, erklärte Tekin, dass er dieser Ansicht nicht zustimme.
Er argumentierte, dass das Verfahren auf Antrag von CHP-Mitgliedern eingeleitet worden sei, und wies Einschätzungen zurück, wonach die AK-Partei irgendeinen Einfluss auf den Prozess habe.
"WENN SIE EIN DOKUMENT VORLEGEN, VERLASSE ICH DIESES LAND"
Gürsel Tekin äußerte sich wie folgt:
"Ich sage es klar und deutlich: Die AK-Partei hat nicht das Geringste mit diesem Prozess zu tun. Wir können mit diesem Komplott ebenfalls absolut nichts zu tun haben. Wenn sie auch nur ein einziges konkretes Dokument vorlegen, verlasse ich dieses Land."
Nachrichtenquelle: 12punto
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