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İYİ-Parti-Abgeordneter Turhan Çömez enthüllt Drohbotschaften der Terrororganisation PKK

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der İYİ Parti, Turhan Çömez, erklärte, er sei nach einer Auseinandersetzung im türkischen Parlament von der Terrororganisation PKK mit dem Tod bedroht worden. Çömez teilte die Drohbotschaften, die auf seinem privaten Telefon eingingen, mit der Öffentlichkeit.

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İYİ-Parti-Abgeordneter Turhan Çömez enthüllt Drohbotschaften der Terrororganisation PKK

Die Spannungen, die sich vergangene Woche in der Generalversammlung des türkischen Parlaments zwischen dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der İYİ Parti, Turhan Çömez, und der stellvertretenden Parlamentspräsidentin Pervin Buldan ereigneten, führten dazu, dass Çömez von der Terrororganisation PKK bedroht wurde. Çömez hatte auf die Äußerungen von Buldan reagiert, in denen sie Kritik des PKK-Anführers Abdullah Öcalan an den Medien wiedergegeben hatte.

Çömez teilte die erhaltenen Drohbotschaften mit der Presse und erklärte, er habe Nachrichten mit folgendem Inhalt erhalten: "Du Faschist Turhan Çömez, du überschüttest Frau Pervin Buldan mit Beleidigungen. Geh nicht zu weit. Sonst wird es für uns zur Pflicht, dir den Kopf abzuschlagen. Wir werden keine weitere Warnung aussprechen."

Gegenüber der Zeitung Cumhuriyet äußerte Çömez, dass er auch über soziale Medien zahlreiche Drohbotschaften erhalte und sagte: "Diese Nachrichten kommen von Ablegern der Terrororganisation PKK. Dass sie jedoch bis zu meinem Mobiltelefon vordringen und mich mit den Worten 'Wir werden nicht noch einmal warnen, wir werden dich töten' bedrohen, zeigt ein gravierendes Bild."

AUF SICHERHEITSLÜCKE HINGEWIESEN

Çömez betonte, dass es eine ernsthafte Sicherheitslücke darstelle, dass seine persönlichen Daten in die Hände von Mitgliedern der Terrororganisation gelangt seien. "Der Staat muss in dieser Angelegenheit die notwendigen Schritte unternehmen. Die Sicherheit der Abgeordneten und ihrer Familien muss gewährleistet sein", sagte er.

DER STAAT MUSS HANDELN

Çömez richtete einen Appell an die Behörden: "Der Staat ist präsent. Das Innenministerium, der Parlamentspräsident und der Präsident sind da. Diejenigen, die den Staat führen, sehen den Prozess. Sie sollen das Notwendige tun." Çömez erklärte, er habe bereits früher ähnliche Drohungen erhalten, diese jedoch nicht beachtet, und fügte hinzu: "Sie können nur so niederträchtig sein, unschuldige Kinder zu töten, mitten in der Nacht Dörfer zu überfallen und unseren Soldaten, Polizisten und Lehrern aufzulauern."


Nachrichtenquelle: 12punto

Abdullah Öcalan Turhan Çömez