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Özgür Çelik verkündet den Präsidentschaftskandidaten der YENİ-Partei: Das Volk hat entschieden

Der Istanbuler Parteivorsitzende Özgür Çelik erklärte zur Kandidatur von İmamoğlu: „Das Volk hat entschieden“; zudem wies er Berichte über Spannungen mit Mansur Yavaş zurück.

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Özgür Çelik verkündet den Präsidentschaftskandidaten der YENİ-Partei: Das Volk hat entschieden

Der Istanbuler Parteivorsitzende Özgür Çelik äußerte sich in der Sendung „Bana Baştan Anlat“ der Journalistin Özlem Gürses zu aktuellen politischen Themen. Im Hinblick auf die Diskussionen um die Präsidentschaftskandidatur betonte Çelik, dass ihr Kandidat der Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, sei.

Çelik erklärte: „Unser Präsidentschaftskandidat ist Herr Ekrem İmamoğlu. Warum? Weil das Volk diese Entscheidung getroffen hat. 25 Millionen Menschen haben mit ihrer Unterschrift bekundet, dass sie Ekrem İmamoğlu als ihren Kandidaten sehen wollen, und 15,5 Millionen Menschen haben dies mit ihrer Stimme bei den Solidaritätswahlen zum Ausdruck gebracht.“

Çelik argumentierte, dass der Prozess im Falle eines möglichen politischen Betätigungsverbots gegen İmamoğlu nicht in eine Krise führen werde. Er betonte, dass die Methode zur Bestimmung des Kandidaten erneut so gestaltet werde, dass das Volk im Mittelpunkt stehe. „Ob Urnenwahl, Tradition oder Umfragen – alle diese Optionen werden dem Volk vorgelegt“, sagte Çelik.

Çelik fügte hinzu, dass in einem solchen Fall die Parteigremien unter der Führung des Parteivorsitzenden Özgür Özel eine Methode festlegen würden, deren Subjekt wiederum das Volk sein werde.

Zu den Behauptungen über den Bürgermeister von Ankara, Mansur Yavaş, sagte Çelik, Yavaş führe einen „gesunden und besonnenen“ Prozess. Er stellte klar, dass es zwischen Yavaş und dem Parteivorsitzenden Özel keine Spannungen gebe und betonte, dass Yavaş sich der Bedeutung des Drucks auf die Kommunalverwaltungen und die Opposition sehr wohl bewusst sei.

RAHMENGESETZ UND PARTEIINTERNE DISKUSSIONEN

Bezüglich des Prozesses für ein „terrorfreies Türkiye“ im Parlament und der Abstimmung über das Rahmengesetz erklärte Çelik, dass man institutionell eine „Ja“-Haltung eingenommen habe. Dennoch bezeichnete er die Gründe der Abgeordneten, die mit „Nein“ gestimmt hatten, als berechtigt. Zu den Kritikpunkten zählte er die mangelnde Transparenz des Prozesses, das Fehlen von Schritten zur Demokratisierung, die Nichtumsetzung von Urteilen des Verfassungsgerichts (AYM) und des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) sowie die Fortsetzung der Politik der Zwangsverwalter.

Auch zu den Istanbuler Bezirksbürgermeistern, die nach dem Wahlsieg als CHP-Kandidaten zur AKP gewechselt waren, äußerte sich Çelik und entschuldigte sich bei den Bürgern in Beykoz, Çekmeköy, Tuzla und Şile. Er sei traurig darüber, dass man die Haltung dieser Personen während des Nominierungsprozesses nicht habe vorhersehen können.

Çelik gab zudem Informationen zum Mitgliedschaftsprozess bekannt und teilte mit, dass ihre Partei innerhalb von 15 Tagen über 500.000 neue Mitglieder gewonnen habe, davon 105.000 aus Istanbul. Er betonte, dass fast die Hälfte der Mitglieder Frauen seien und über 20.000 junge Menschen seien.


Nachrichtenquelle: 12punto

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